13.04.2026

Umschulung: Beruflicher Neustart mit Bildungsgutschein

Ein beruflicher Neuanfang ist für viele Menschen ein großer Schritt – oft begleitet von Unsicherheit, vielen Fragen und dem Wunsch nach einer besseren Perspektive. Welche Umschulung bietet Sicherheit? Welche Berufe passen zu meinen Stärken? Und wie lässt sich das Ganze finanzieren?

Der Bildungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit bietet hierfür die passende Unterstützung: Er übernimmt bis zu 100 % der Kosten Ihrer Umschulung und legt die Grundlage für Ihren beruflichen Neustart. Dieser Magazinbeitrag führt Sie Schritt für Schritt durch das Thema und bietet ihnen, insbesondere wenn sie bisher kaum Berührungspunkte mit dem Thema hatten, einen Leitfaden und Einblicke auf gefragte Berufsfelder.

Ist eine Umschulung das richtige für mich?

Eine Umschulung ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie:

  • berufliche Sicherheit und Zukunftsperspektiven suchen,
  • Ihre Stärken stärker einbringen möchten,
  • Ihre bisherige Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können,
  • geringqualifiziert sind und Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern möchten,
  • arbeitslos sind oder eine drohende Arbeitslosigkeit verhindern wollen.

Umschulungszentren wie die ZAW Leipzig begleiten Sie auf diesem Weg. Durch eine praxisnahe Ausbildung, moderne Lernumgebungen und ein großes Netzwerk von über 120 Partnerunternehmen haben Sie hervorragende Chancen auf einen erfolgreichen Einstieg in Ihr neues Berufsfeld.

In welchen Berufen kann man sich umschulen lassen? – Berufsfelder mit Zukunft

Umschulungen gibt es nahezu in jedem Berufsbereich. Besonders gefragt sind momentan Berufe in:

  • Industrie und Lagerlogistik
  • Metall-, Elektro und Automatisierungstechnik
  • IT und Digitalisierung
  • Gesundheitswesen und Pflege
  • Kaufmännischen Berufen

Grundlegend lässt sich festhalten, dass Sie nach einer erfolgreichen Umschulung als Fachkraft ein zwei- bis viermal geringeres Risiko haben in Arbeitslosigkeit zu verfallen als ungelernte Personen (Agentur für Arbeit).

Welche Umschulungen lohnen sich 2026?

Aktuell lohnt sich insbesondere der Blick auf Berufsfelder, in denen Fachkräfte stark gefragt sind.

In Sachsen betrifft dies: Industrieberufe, Elektrotechnik, Mechatronik, Energietechnik, Metallbau sowie Berufe in der Kunststofftechnik und Steuerberatung.

Die besten Perspektiven: 2,5-jährige Qualifikationen, wie die zur Fachkraft für Lagerlogistik, bieten bessere Perspektiven als 1,5-jährige, wie die zum Fachlageristen. Denn Sie erhalten mehr Qualifikationen und Handlungsbefugnisse, was Sie begehrter auf den Arbeitsmarkt und flexibler einsetzbar im Unternehmen.

Wichtig: Die Wahl Ihrer Umschulung sollte dennoch vor allem von ihren persönlichen Bedürfnissen sowie mentalen und körperlichen Voraussetzungen abhängen.

Umschulung an der ZAW Leipzig

Sie planen einen beruflichen Neustart?

Die ZAW Leipzig bietet Umschulungen mit Perspektive.

Was ist ein Bildungsgutschein?

Der Bildungsgutschein ist eine Förderung der Bundesagentur für Arbeit, die es Ihnen ermöglicht, sich beruflich neu zu orientieren oder weiterzubilden.

Er kann für Umschulungen, Weiterbildungen und Teilqualifizierungen genutzt werden, beispielsweise zum Mechatroniker oder für Schweiß- sowie Sprachkurse. Die Voraussetzung: Der Bildungsanbieter und die Bildungsmaßnahme sind AZAV-zertifiziert, so wie bei der ZAW Leipzig.

Der Bildungsgutschein übernimmt bis zu 100 % der Kosten

Der Bildungsgutschein übernimmt bis zu 100 % der Kosten rund um Ihre Qualifizierungsmaßnahme wie:

  • Lehrgangskosten und Prüfungsgebühren
  • Kosten für Lehrmittel und Arbeitskleidung
  • Fahrtkosten
  • Kosten für Übernachtung und Verpflegung
  • Kinderbetreuung

Wichtig: Für den Zeitraum der Qualifizierung zahlt die Bundesagentur für Arbeit Arbeitslosengeld.

Welche Voraussetzungen braucht man für einen Bildungsgutschein?

Ein Beratungstermin mit der Agentur für Arbeit oder Ihrem zuständigen Jobcenter klärt, ob sie für einen Bildungsgutschein infrage kommen. Häufig besteht ein Anspruch, wenn Sie:

  • arbeitslos sind oder Bürgergeld beziehen,
  • einen Arbeitsplatzverlust vermeiden müssen,
  • körperliche oder mentale Einschränkungen im aktuellen Job haben,
  • mit einer Weiterbildung Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern wollen.

Die allgemeine Voraussetzung für einen Bildungsgutschein ist in jedem Fall die Arbeitsfähigkeit aufrechtzuerhalten oder wiederherzustellen.

Wie beantrage ich eine Umschulung mit Bildungsgutschein? – 5 Schritte zum beruflichen Neustart

Schritt 1: Beratung bei der Agentur für Arbeit

Bei der Beratung bei der Bundesagentur für Arbeit, wird geprüft, ob ein Bildungsgutschein für Sie infrage kommt. Zudem erhalten Sie erste Informationen zu möglichen Berufsfeldern und zertifizierten Bildungsträgern.

Schritt 2: Umschulung suchen

Wenn Sie für einen Bildungsgutschein infrage kommen, suchen Sie sich nun eine passende Umschulung. Wenn Sie noch unsicher sind, hilft der kostenlose Selbsttest oder der Berufscheck der Bundesagentur für Arbeit bei der Orientierung.

Bei der ZAW Leipzig finden Sie eine Vielzahl an gefragten Umschulungen, beispielsweise zum Mechatroniker, Industriemechaniker oder zur Fachkraft für Lagerlogistik.

Schritt 3: Bildungsträger kennenlernen

Wenn sie eine passende Umschulung für sich gefunden haben, oder noch mehr Informationen benötigen, vereinbaren Sie einen kostenlosen und persönlichen Termin.

Das persönliche Beratungsgespräch bei der ZAW Leipzig thematisiert:

  • Inhalte, Ablauf und Dauer Ihrer Umschulung,
  • benötigte Unterlagen für den Bildungsgutschein,
  • Praxisanteile und Einsatzmöglichkeiten,
  • Ihre individuellen Fragen zum Lernalltag,
  • Einblicke in die Ausbildungsräume.

Schritt 4: Unterlagen einreichen

Gemeinsam mit Mitarbeitenden der ZAW Leipzig, oder dem Bildungsanbieter ihrer Wahl, stellen Sie alle Dokumente für die Agentur für Arbeit zusammen. Dann heißt es: Antrag einreichen und auf die Bewilligung warten.

Schritt 5: Umschulung starten

Umschulung über 40 – Lohnt sich das noch?

Sie sind über 40, 50 oder sogar 60 und fragen sich, ob sich eine Umschulung für Sie noch einmal lohnt? Definitiv! Denn als Fachkraft sind Ihre Jobchancen mindestens doppelt so hoch, im Vergleich zur ungelernten Hilfskraft. Zudem öffnen sich Ihnen Türen zu unbefristeten Arbeitsverhältnissen, mehr Gehalt und Möglichkeiten zur Weiterqualifizierung, beispielsweise als Meister oder Fachwirt.

Umschulung mit 58? Schauen Sie sich die Geschichte von Andre Klaus auf unseren Instagram Kanal an. Mehr erfahren ›

Eine Frau mit einem Kaffee in der Hand lässt sich zu einer Umschulung über 40 Jahren bereaten

Wie schaffe ich eine Umschulung? – 5 Tipps für einen erfolgreichen Neustart

  • Ziele fokussieren: Ihr neuer Beruf ist Ihr Antrieb.
  • Regelmäßig lernen: kleine Schritte erleichtern die Prüfungsphase.
  • Erfolge feiern: auch kleine Fortschritte stärken die Motivation.
  • Vernetzen: der Austausch mit anderen Umschülern bringt neue Perspektiven.
  • Ruhe bewahren: Höhen und Tiefen sind normal und gehören dazu. Ihr Abschluss ist Ihr großes Ziel.

Vom Bildungszentrum zum Weltkonzern – Erfolgsgeschichten aus der ZAW Leipzig

Er ist am Ball geblieben und hat es geschafft. Nach 2,5 Jahren Umschulung erntet Sebastian Bauch die Lorbeeren für seine harte Arbeit. 2023 begann er bei der ZAW Leipzig seine Umschulung zum Mechatroniker. Sein Pflichtpraktikum absolvierte er bei Siemens Energy, wo er mit seinen erlernten Fähigkeiten so von sich überzeugen konnte, dass er im direkten Anschluss einen Arbeitsvertrag bei dem Weltkonzern unterschreiben konnte.

Die gesamte Geschichte lest ihr in unseren News. Mehr erfahren ›

Die richtige Umschulung finden: Welcher Beruf passt zu mir?

Nun sind Sie vorbereitet, um Ihren beruflichen Neustart zu planen. Unser Fünf-Punkte-Plan dient ihnen dabei als Stütze für Ihre Planung. Nutzen Sie jetzt:

Die ZAW Leipzig bietet ihnen beste Umschulungsmöglichkeiten in den Bereichen Metalltechnik, Elektrotechnik und Lagerlogistik. Informieren Sie sich auf unsere Webseite oder vereinbaren Sie ein kostenloses Beratungsgespräch.

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09.03.2026

Der große IHK-Fortbildungskompass

Nach, oder manchmal auch schon während der Ausbildung, merkt man schnell, dass das erlernte Wissen nicht immer ausreicht, um alle Prozesse zu verstehen oder dem technologischen Wandel standzuhalten. An der Stelle benötigen Sie eine Fortbildung, um Ihr Wissen aufzufrischen. Doch wie findet man die richtige Fortbildung? Welche Unterschiede gibt es da? Und kann ich das auch neben dem Beruf machen?

Die folgenden Einblicke bringen Licht ins Dunkel. Nach diesem Beitrag wissen Sie das Wichtigste über Fortbildungen, wie Arten, Nutzen, Fördermöglichkeiten und Voraussetzungen. Obendrauf erhalten Sie noch einen Einblick, wie Sie Ihre passende Fortbildung finden und welche Fortbildungen sich aktuell besonders lohnen.

Definition: Was ist eine Fortbildung?

Eine Fortbildung hilft dabei, die beruflichen Kompetenzen in einem gelernten oder derzeit ausgeübten Beruf zu erweitern und zu vertiefen. Gleichzeitig unterstützt sie dabei, im aktuellen Tätigkeitsbereich handlungsfähig und auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Fortbildung als Definition aus dem Gesetz

Der Gesetzgeber unterteilt den Begriff der Fortbildung und definiert diesen laut Berufsbildungsgesetz (BBiG) § 1 Abs. 4 wie folgt:

Die berufliche Fortbildung soll es ermöglichen,

  1. die berufliche Handlungsfähigkeit durch eine Anpassungsfortbildung zu erhalten und anzupassen oder
  2. die berufliche Handlungsfähigkeit durch eine Fortbildung der höherqualifizierenden Berufsbildung zu erweitern und beruflich aufzusteigen.

Welchen Unterschied gibt es zwischen Fortbildung und Weiterbildung?

Zwei Begriffe, die gerne mal als Synonym verwendet werden, jedoch einen kleinen Unterschied besitzen. Unter einer Fortbildung versteht man die gezielte Erweiterung von Fähigkeiten und Wissen im aktuellen Tätigkeitsfeld. Beispiele hierfür sind:

  • Ein Elektroniker für Betriebstechnik, der einen Industriemeister für Elektrotechnik macht
  • Ein Industriemechaniker, der eine Schulung für CNC-Frästechniken macht
  • Eine angehende Personalfachkauffrau, die sich mit einem Ausbilderschein auf die Erweiterung ihres Aufgabenfeldes vorbereitet
  • Ein Handelsfachwirt, der in einem Seminar die neuesten Gesetzesänderungen im Zoll kennenlernt

Eine Weiterbildung kann hingegen als Oberbegriff für alle beruflichen Qualifikationen gesehen werden, die das Wissen und das Handlungsfeld erweitern – auch wenn der gewählte Kurs nichts mit dem eigentlichen Tätigkeitsfeld zu tun hat.

Beispiele hierfür sind:

  • Eine IT-Fachkraft, die einen Kurs zu gesunder Ernährung macht
  • Ein Personalfachkaufmann, der Social Media Management lernt
  • Ein Meister, der sich zum Qualitätsmanagementbeauftragten vorbereitet

Welche Arten von Fortbildungen gibt es?

Für den Erwerb von neuen beruflichen Qualifikationen stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Fortbildung zur Verfügung:

  • Seminar/Bescheinigung
  • IHK-Zertifikat
  • IHK-Aufstiegsfortbildung

Die einzelnen Fortbildungsarten unterscheiden sich in Umfang, Zeitaufwand sowie erreichtem Abschluss und eignen sich somit zum Erreichen verschiedener Ziele:

Seminar

Seminare dienen der Qualifizierung zu einem ganz bestimmten Thema. Beispielsweise kann sich eine angehende Teamleiterin in einem vorbereitenden Führungstraining Input für ihre neue Tätigkeit holen.

  • Dauer: in der Regel ein bis zwei Tage
  • Zeitaufwand: 4 bis 16 Stunden
  • Kein Selbststudium während des Kurses
  • Individueller Zeitaufwand für Integration in den Arbeitsalltag

Schein

Eine Bescheinigung benötigen Sie, wenn Sie für die Ausübung einer bestimmten Tätigkeit gesetzliche Vorgaben erfüllen müssen. Dazu zählen unter anderem der Staplerschein oder der Ausbilderschein.

  • Dauer: zwei Wochen bei Vollzeitkursen
  • Zeitaufwand: bis zu 92 Stunden
  • Selbststudium (Empfehlung): ca. 8 bis 12 Stunden
  • Individueller Zeitaufwand für Integration in den Arbeitsalltag

Seminare und Bescheinigungen eignen sich vor allem dann, wenn Sie Wissen zu einem einzigen Thema benötigen und dieses in kurzer Zeit erlangen wollen.

IHK-Zertifikat

Mit einem IHK-Zertifikat qualifizieren Sie sich für einen neuen beruflichen Handlungsbereich. Diese Form der Fortbildung eignet sich vor allem dann, wenn Sie Ihr Aufgabenfeld erweitern wollen, ohne beruflich aufzusteigen.

  • Dauer: ein bis drei Monate
  • Zeitaufwand: 80 bis 120 Stunden
  • Abschlusstest und ggf. Projektarbeit
  • Selbststudium (Empfehlung): ca. 4 bis 8 Stunden pro Woche
  • Integration in den Arbeitsalltag kann während der Weiterbildung stattfinden

IHK-Aufstiegsfortbildungen

IHK-Aufstiegsfortbildungen (auch „Höhere Berufsbildung“ genannt) dienen, wie es der Name schon verrät, dem beruflichen Aufstieg. Sie vertiefen Ihre Kenntnisse in Ihrem Fachbereich und erweitern diese um Fähigkeiten in der Unternehmensorganisation. Mit einem Abschluss als Bachelor Professional (Meister, Fachwirte, Fachkaufleute oder Bilanzbuchhalter) sind Sie qualifiziert für Aufgaben im mittleren Management. Der höchste berufliche Fortbildungsabschluss ist der Master Professional (Betriebswirt oder Technischer Betriebswirt), der Sie für das gehobene Management qualifiziert.

  • Dauer: ein bis drei Jahre berufsbegleitend oder drei bis zehn Monate Vollzeit
  • Zeitaufwand: über 120 Stunden
  • Selbststudium (Empfehlung): ca. 8 bis 12 Stunden pro Woche
  • Mehrere Prüfungen und ggf. Projektarbeit
  • Integration in den Arbeitsalltag kann während der Weiterbildung stattfinden

Meister oder Betriebswirt: Was ist höher? – Abschlüsse im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR)

Für eine bessere Einordnung Ihrer Fähigkeiten sind Aufstiegsfortbildungen im Deutschen Qualifikationsrahmen festgesetzt. Nach einer drei- oder dreieinhalbjährigen Ausbildung stehen Sie auf der Stufe 4. Mit einer Aufstiegsfortbildung, beispielsweise zum Bilanzbuchhalter, können Sie nun zur Qualifikationsstufe 6 aufsteigen – das entspricht dem Bachelor-Niveau im Studium. IHK-Abschlüsse werden wie folgt eingeordnet:

  • DQR-Stufe 6: Bachelor Professional – Meister, Fachwirte, Fachkaufleute und weitere Abschlüsse (z. B. Geprüfter Bilanzbuchhalter oder Staatlich geprüfter Techniker)
  • DQR-Stufe 7: Master Professional – Betriebswirt und Technischer Betriebswirt

Besonders im Bereich der Industrieberufe stellt sich nach der Ausbildung die Frage, ob eine Weiterbildung zum Meister oder Techniker sinnvoller ist. Einen Vergleich der beiden Abschlüsse finden Sie in unserem Magazin. Mehr erfahren ›

Seminare und IHK-Zertifikate reichen hingegen nicht aus, um im DQR aufzusteigen. Eine Aufstiegsfortbildung erkennen Sie immer an dem Zusatz „Geprüfte“ oder „Geprüfter“, zum Beispiel: Geprüfter Wirtschaftsfachwirt.

Wichtig: Die Voraussetzung für den Betriebswirt oder den Technischen Betriebswirt ist immer eine passende Fortbildung zum Bachelor Professional.

Präsenz oder Online – Was ist besser?

Wie auch bei den Abschlüssen gibt es bei den Durchführungen viele verschiedene Konzepte: Präsenzkurse, Online, Hybrid und viele weitere. Am Abschluss ändert dies in der Regel nichts, dennoch eignet sich für bestimmte Lerntypen die ein oder andere Durchführungsart besser.

Für eine bessere Entscheidung stellen Sie sich doch einfach mal folgende Fragen:

  • Wie wichtig ist Ihnen der persönliche Austausch mit anderen Teilnehmenden?
  • Lassen Sie sich leicht durch andere Dinge ablenken?
  • Wie wichtig sind Ihnen praktische Übungen?
PräsenzOnlineHybrid
Persönlicher Austausch⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐
Flexibilität⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐
Praktische Übungen⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐
Kursübergreifender Netzwerkaufbau⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐
Technische Voraussetzungenniedrighochmittel
AnsprechpartnerPersönlich/ Telefonisch/ OnlineTelefonisch/ OnlineTelefonisch/ Online
FörderungJaJaJa

Besonders bei Fortbildungen, die auf Tätigkeiten vorbereiten, welche vom persönlichen Kontakt geprägt sind, können in Präsenz Vorteile gegenüber den Online-Pendants haben. Mehr dazu lesen Sie in unserem Magazinbeitrag zum Ausbilderschein. Mehr erfahren ›

Einen tieferen Einblick in den Vergleich von Online- und Präsenzkursen erhalten Sie ebenfalls in unserem Magazin. Mehr erfahren ›

Welche Vorteile haben IHK-Fortbildungen?

Fortbildungen der IHK wirken! Das belegt die Fortbildungsstudie des DIHK von 2023. Befragt wurden fast 20.000 Absolventinnen und Absolventen von Aufstiegsfortbildungen. Dabei gaben über 80 % der Befragten an, dass sich ihre berufliche Situation deutlich verbessert hat, beispielsweise durch eine höhere Position, ein erweitertes Aufgabenfeld, mehr Gehalt oder einfach nur durch Selbstverwirklichung.

Wer kann eine Fortbildung machen?

Zulassungsbeschränkungen zu IHK-Fortbildungen bestehen vor allem zu Aufstiegsfortbildungen. Für deren Teilnahme benötigen Sie in der Regel nur zwei Dinge:

  • Eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung im entsprechenden Berufsfeld
  • Einschlägige Berufserfahrung im gewählten Berufsfeld der Fortbildung

Fachliche und zum Teil auch pädagogische Voraussetzungen zur Prüfungszulassung erlangen Sie über die Vorbereitungskurse.

Praxistipp: Wenn Sie direkt nach der Ausbildung als Bachelor Professional durchstarten wollen, müssen Sie nicht erst ein oder zwei Jahre arbeiten gehen. Denn bei berufsbegleitenden Kursen können Sie die Berufserfahrung auch während der Fortbildung sammeln.

Nice to know: Die beliebtesten Aufstiegs­fort­bildungen

Welche Fortbildung ist eigentlich die beliebteste? Im Bereich der IHK wurden zuletzt über 50.000 Prüfungen (Stand 2024, DIHK) abgelegt. Die mit Abstand beliebteste von allen ist die Alleskönner-Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt mit fast 8.200 abgelegten Prüfungen. Die beliebteste Meister-Fortbildung ist der Industriemeister Metall mit knapp 7.500 Prüflingen. Im Bereich des Master-Professional liegt der spezialisierte Technische Betriebswirt (ca. 2.100 Prüfungen) vor dem allgemeinen Betriebswirt (ca. 1.400 Prüfungen).

Bis zu 100% gedeckte Kosten: Förderungen für Fortbildungen

Viele Fortbildungen in Deutschland werden durch besondere Unterstützungsprogramme gefördert und decken die meisten Altersgruppen und beruflichen Situationen ab.

Besonders wenn Sie schon etwas länger in Ihrem Job arbeiten oder bereits ein gewisses Gehalt verdienen, liegt die Frage nahe: Kann ich noch gefördert werden? Die gute Nachricht: Die meisten Förderprogramme sind alters- und/oder einkommensunabhängig.

Welche Förderungen für Fortbildungen gibt es?

Alle Förderprogramme vorzustellen, würde an dieser Stelle den Rahmen des Beitrags sprengen. Deswegen sind hier die wichtigsten Förderprogramme für Sie zusammengefasst:

  • Aufstiegs-BAföG: bis zu 75 % Förderung für Aufstiegsfortbildungen – alters- und einkommensunabhängig
  • Meisterbonus: bis zu 2.000 € für erfolgreich abgeschlossene Abschlüsse zum Meister in Sachsen
  • Bildungsgutschein: bis zu 100 % Förderung für berufliche Qualifizierung

Einen detaillierteren Überblick zu allen Förderprogrammen finden Sie in unserem Beitrag zur Weiterbildungsförderung. Mehr erfahren ›

Unterstützung durch Ihr Unternehmen

Eine Weiterbildung muss nicht immer privat finanziert werden. Viele Arbeitgeber bieten Ihnen die Möglichkeit, sich über die Firma weiterzubilden. Die häufigsten Varianten sind:

  • Bildungsurlaub
  • Finanzielle Unterstützung oder komplette Kostenübernahme
  • Freistellung bzw. Anrechnung der Weiterbildung auf die Arbeitszeit
  • Inhouse-Schulungen

Wenn Sie einen bestimmten Wunsch für Ihre berufliche Zukunft haben, dann fragen Sie doch einfach nach den Möglichkeiten der betrieblichen Unterstützung bei Ihrer Personalabteilung oder im nächsten Personalgespräch.

In 5 Schritten zur passenden Fortbildung

Nun wissen Sie alles, was Sie für die Wahl Ihrer nächsten bzw. ersten Fortbildung benötigen. Wenn Sie sich dennoch fragen, wo genau Sie Ihre Suche starten sollen, erleichtert der folgende Leitfaden ihre Entscheidung:

Schritt 1: Zeitmodell wählen

Bevor Sie sich für eine Fortbildung entscheiden, sollten Sie die grundlegende Frage klären: Wie sind Sie zeitlich gebunden? Müssen Sie noch nebenbei arbeiten, können Sie nur berufsbegleitende Kurse wählen. Wenn Sie jedoch von Ihrem Arbeitgeber freigestellt werden oder Sie mit der Qualifikation Ihre Arbeitslosigkeit überbrücken wollen, kommen auch Vollzeitkurse infrage.

Schritt 2: Durchführung wählen

Sie sind beruflich wie privat viel unterwegs, dann eignet sich für Sie ein Onlinekurs. Lassen Sie sich leicht ablenken oder wollen Sie sich nebenbei besser vernetzen, dann ist eine Fortbildung in Präsenz empfehlenswert.

Schritt 3: Zieldefinition

Bei der Wahl Ihrer Fortbildung sollten Sie sich im Klaren sein, was Sie mit dieser erreichen wollen. Benötigen Sie einen speziellen Abschluss, ein bestimmtes Zertifikat oder Bildungsniveau, um Ihre Ziele zu erreichen? Oder reicht Ihnen ein themenspezifisches Seminar?

Schritt 4: Aufwand einschätzen

Eine Frage, die häufig unterschätzt wird ist: Wie viel sind Sie in der Lage zu leisten? Besonders Aufstiegsfortbildungen verlangen viel Selbststudium und das über einen Zeitraum von häufig über zwei Jahren. Sollten Sie das (aktuell) nicht leisten können, ist es ratsam, zunächst eine kleinere Fortbildung zu wählen.

Wichtig: Auch wenn Sie aktuell nicht in der Lage für eine große Fortbildung sind, können Ihnen IHK-Zertifikatskurse und Seminare dabei helfen, sich auf Ihr großes Ziel vorzubereiten.

Schritt 5: Auswahl

Nun sollten Sie einen besseren Überblick zu Ihren beruflichen Fortbildungsmöglichkeiten haben, und es wäre nicht unüblich, wenn Sie jetzt mehr als nur einen Kurs vor sich haben. Schauen Sie sich die Kursinhalte genau an und entscheiden Sie sich dann für den, der am besten zu Ihren Karrierezielen passt.

Optional – Schritt 6: Beratung

Was tun, wenn nun mehrere Kurse verlockend klingen? Vielleicht sind Sie gelernte Kauffrau bzw. gelernter Kaufmann für Büromanagement und wissen nicht, ob Sie lieber Wirtschaftsfachwirt oder doch lieber Fachwirt für Büro- und Projektorganisation werden sollen. In diesen Fällen helfen Ihnen unsere Weiterbildungsmanagerinnen in einem kostenlosen Beratungsgespräch gerne weiter. Fragen Sie Ihren Termin einfach bei einer der angegebenen Kontaktpersonen Ihrer gewählten Kurse an.

Nice to know: Welche Fortbildung eignet sich für den Einstieg?

Welche Fortbildung den besten Einstieg für Ihre berufliche Karriere bildet, hängt stark von Ihren Zielen, Vorstellungen und Ihrer persönlichen Situation ab. Dennoch empfiehlt es sich für ambitionierte Fachkräfte, die auf der Suche nach einer ersten Weiterbildung sind, zunächst den Ausbilderschein zu machen.

Der Ausbilderschein ist ein starkes Karrieresignal an den Arbeitgeber, lebenslang gültig und ist die Voraussetzung für mehrere Aufstiegsfortbildungen, wie dem Personalfachkaufmann oder den verschiedenen Meister-Abschlüssen. Bei der ZAW Leipzig sagt man gerne: Wer aufsteigen oder Verantwortung übernehmen will, muss ausbilden können.

Welche Fortbildungen sind 2026 besonders gefragt?

Eine Fortbildung ist einer der lohnendsten Schritte für berufliche und finanzielle Sicherheit. Sie halten Ihr Wissen aktuell, arbeiten effizienter und machen sich zu einer gefragten Fachkraft. In Branchen mit Fachkräftemangel können Sie sich mit einer Fortbildung zu einem begehrten Spezialisten oder Experten entwickeln.

In diesen Branchen werden laut Bundesagentur für Arbeit besonders viele Spezialisten und Experten gesucht:

  • Elektro- und Automatisierungstechnik
  • Metallbau und Metallbearbeitung
  • Mechatronik
  • Energietechnik
  • Produktionsplanung und Steuerung

Auch im Bereich der Lagerlogistik soll es laut einer Studie des Instituts für Wirtschaft bis 2027 zu einem kritischen Fachkräftemangel kommen.

Währenddessen dreht sich in 2026 im Bereich der betrieblichen Fortbildung wieder viel um bekannte Trends der letzten Jahre: KI, Digitalisierung, aber auch Nachhaltigkeit und Resilienz machen weiterhin einen großen Qualifizierungsbedarf in Unternehmen aus.

Besonders KI stellt den Arbeits- und Fortbildungsmarkt aktuell auf den Kopf. Einstiegsjobs, besonders für Akademiker und Bachelor Professional, werden zunehmend von Künstlicher Intelligenz übernommen. Dadurch erlangt das Stichwort „Skills First“ eine größere Bedeutung. Besondere Potenziale bieten sich Ihnen, wenn Sie Erfahrung, Fähigkeiten und Skills in diesen Feldern besitzen:

Wenn Sie sich nun fragen, ob der Bachelor oder Master Professional ihre Wertigkeit verlieren, können Sie beruhigt bleiben. IHK-Fortbildungen sind weiterhin beliebt und geschätzt bei Unternehmen. Zudem bietet gute Bildung weiterhin die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit. So liegt die Arbeitslosenquote für Spezialisten und Experten in 2025 deutlich unter der Durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 6,3 % (ZDF und Agentur für Arbeit).

Vertiefende Inhalte zu den Trend-Themenfeldern finden Sie in unserem Magazin.

Ihre Möglichkeiten bei der ZAW Leipzig

Neben einer Vielzahl kaufmännischer Weiterbildungen umfasst das Angebot der ZAW Leipzig auch Fortbildungskurse für Branchen, in denen der Fachkräftemangel besonders ausgeprägt ist. Beispielsweise können sich Industriefachkräfte mit Spezialisierungskursen im Bereich der CNC-, SPS- und Automatisierungstechnik an modernste technologische Standards anpassen oder mit einer Weiterbildung zum Meister essenzielle Schlüsselpositionen im Unternehmen einnehmen.

Mit unseren Fortbildungen erhalten Sie:

  • einen hoch angesehenen IHK-Prüfungsabschluss zum Bachelor Professional oder Master Professional
  • ein bundesweit anerkanntes IHK-Zertifikat
  • eine gefragte Teilnahmebescheinigung

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09.03.2026

Techniker oder Meister? Die Weiterbildungen im Vergleich

Ausbildung geschafft und nun auf der Suche nach dem nächsten Karriereschritt? Oder wollen Sie mit einer Weiterbildung Ihre beruflichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen? Besonders im industriellen Gewerbe bieten sich Fachkräften vor allem zwei Möglichkeiten zur Weiterbildung: der staatlich geprüfte Techniker oder der Meister.

Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen den beiden Abschlüssen? Und welcher eignet sich besser für Sie? In diesem Magazin finden Sie die Antworten.

Staatlich geprüfter Techniker oder Meister? Was ist besser?

Die Wahl der Weiterbildung ist ein wichtiger Schritt für die berufliche Karriere, bei der sowohl die Inhalte als auch die Effizienz eine große Rolle spielen. Ein Beispiel soll das verdeutlichen:

Sie leben in einem Vorort von Leipzig und möchten gerne mobil sein. Dann haben Sie die Wahl zwischen dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), dem Auto oder dem Fahrrad. Ihnen ist Unabhängigkeit wichtig, weshalb Sie den ÖPNV ausschließen. Um zur Arbeit zu gelangen, müssen Sie über eine Bundesstraße ohne Fahrradweg fahren, die Option mit dem Fahrrad fällt also ebenfalls weg.

Natürlich könnte Ihre Wahl nun auf einen komfortablen City-SUV fallen, doch Sie wissen, dass Sie damit niemals einen Parkplatz bei Ihrer Arbeit bekommen würden. Deshalb entscheiden Sie sich lieber für einen effizienten Kleinwagen.

Ähnliche Entscheidungen müssen Sie auch bei der Wahl Ihrer Fortbildung klären. Bevor Sie jetzt also weiterlesen, beantworten Sie doch einmal kurz folgende Fragen für sich, um herauszufinden, wo Sie Ihre berufliche Zukunft sehen:

  • Welche beruflichen Ziele wollen Sie mit der Weiterbildung erreichen? Und was wollen Sie nicht erreichen?
  • Möchten Sie Ihr Wissen in Ihrem Fachgebiet erweitern und alle theoretischen Hintergründe bis ins Detail kennen?
  • Für wie lange sind Sie bereit, sich weiterzubilden?
  • Wie wichtig ist es für Sie, Teil des aktiven Tagesgeschäftes zu sein?
  • Welche Unterrichtsform ist Ihnen bei der Weiterbildung wichtig – Online oder Präsenz?

Jetzt, wo Sie wissen, was Sie mit Ihrer Weiterbildung erreichen wollen, können Sie loslegen, um die richtige Wahl zu treffen. Doch bevor wir mit dem Vergleich zwischen Meister- und Technikerabschluss starten, wollen wir kurz klären, was wir unter den beiden Begriffen verstehen.

Was ist ein staatlich geprüfter Techniker?

Staatlich geprüfte Techniker bzw. Technikerinnen übernehmen häufig die Optimierung von technisch effizienten Produktionsprozessen oder Anlagen. Dabei ist ihre Arbeit vor allem projektbasiert. Dennoch können Sie auch im Bereich Konstruktion, Fertigung und Instandhaltung technische Führungsaufgaben übernehmen.

Der Abschluss wird für viele Fachrichtungen im produzierenden und verarbeitenden Gewerbe, aber auch für Handwerksberufe angeboten und liegt auf Stufe 6 (Bachelor-Niveau) des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR).

Was ist ein Meister?

Meister und Meisterinnen sind die Brücke zwischen Geschäftsleitung und operativem Geschäft. Zu ihren Aufgaben gehören das Organisieren, Überwachen und Optimieren von Prozessen. Als Fachkräfte mit vertieftem Fachwissen werden Meister insbesondere als Team- oder Abteilungsleitung, Ausbilder sowie in den Bereichen Arbeitssicherheit und Qualitätssicherung eingesetzt.

Der Abschluss berechtigt zum Ausbilden und liegt ebenfalls auf Stufe 6 (Bachelor-Niveau) des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR).

Was sind die Unterschiede zwischen einem Techniker und einem Meister?

Die beiden Abschlüsse ähneln sich beim ersten Blick sehr. Doch was auf den ersten Blick ähnlich aussieht, unterscheidet sich in der Praxis deutlich. Die größten Unterschiede liegen dabei im vermittelten Wissen, den Kurspreisen, späteren Einsatzgebieten, der Dauer und der Verfügbarkeit der Weiterbildung.

Voraussetzungen

Ihre Weiterbildung steht und fällt mit Ihrer Eignung für den Kurs. Im Grunde besitzen beide Weiterbildungen die gleichen Zulassungsvoraussetzungen:

  • Eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung
  • Ein Jahr Berufserfahrung

Da der Techniker ein staatlicher Abschluss ist, kann es in einigen Bundesländern zu Unterschieden bei der Zulassung kommen. Außerdem benötigen Sie im Unterschied zum Meister keinen Ausbilderschein.

An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass berufsbegleitende Modelle gegenüber Vollzeit-Modellen davon profitieren, dass die Berufserfahrung auch während der Weiterbildung erworben werden kann. So können Sie Ihre Weiterbildung bereits nach der Ausbildung starten.

Weiterbildung

Die wahrscheinlich größten Unterschiede finden wir in den Weiterbildungen an sich. Beginnen wir beim Umfang der zwei Weiterbildungen.

Umfang

Während Meister nach zwei bis drei Jahren ihren Abschluss in der Tasche haben, dauern die meisten Techniker-Kurse vier Jahre. Das liegt vor allem daran, dass staatlich geprüfte Techniker und Technikerinnen wesentlich mehr und detaillierteres Theoriewissen vermittelt bekommen als Meister.

Deutlich wird das besonders bei Vollzeit Weiterbildungen. Der Industriemeister Metall, eine der komplexesten Meister-Weiterbildungen, dauert in Vollzeit gerade einmal 10 Monate. Äquivalente Weiterbildungen zum Techniker liegen hier bei etwa 24 Monaten, mehr als das Doppelte!

Dauer als Belastungsprobe?

Wer bereits eine berufsbegleitende Weiterbildung gemacht hat, weiß: Für einen erfolgreichen Abschluss benötigt es zum Weiterbildungsunterricht noch ein konsequentes Selbststudium. Da müssen einige andere Dinge auf der Strecke bleiben. Schon wenige Wochen mit begrenzter Freizeit und Ausgleich können zur Belastung werden. Überlegen Sie sich also, wie viel Sie hier leisten können.

Weiterbildungsinhalte: Wie tief wollen Sie gehen?

Wo liegt der Unterschied zwischen einer vierjährigen Weiterbildung im Vergleich zu einer zweijährigen? Die kurze und banale Antwort lautet: in der Tiefe des vermittelten Theoriewissens.

Und genau hier liegt der wahrscheinlich größte Unterschied der beiden Weiterbildungen. Als staatlich geprüfter Techniker erlangen Sie tiefreichendes und detailliertes Expertenwissen für Ihren Fachbereich. Der Fokus liegt auf Theorie, Verfahren und technischer Prozessoptimierung.

Im Vergleich ist die Meisterfortbildung deutlich breiter aufgestellt. Mit Fokus auf betriebswirtschaftliches Know-how, Personalführung und Ausbilderschein setzt die Weiterbildung auf praxisnahe Wissensvermittlung für einen Einsatz zwischen Produktion und Unternehmensorganisation.

Macher oder Denker?

Mittendrin und gemeinsam Veränderung schaffen oder lieber im Hintergrund mit kniffligen Aufgaben, die den Kopf glühen lassen? Die Entscheidung zwischen Meister und Techniker liegt nicht nur in der Dauer der Weiterbildung und der Tiefe der Inhalte. Sie ist auch eine Wahl zwischen nahbarer Praxis und Hidden Champion in der Entwicklung.

Kosten und Förderung

Hand aufs Herz, auch Sie werden bei Ihrer Wahl zwischen Techniker und Meister die Preise vergleichen. Und obwohl wir der Auffassung sind „gute Bildung hat einen gewissen Preis“, machen wir jetzt genau das: Preise vergleichen.

Wie viel kosten die Weiterbildungen?

Techniker- und Meisterkurse variieren im Preis, je nach Unterrichtsform und Durchführungsmodell. In der Regel gilt: Online ist günstiger als Präsenz und Vollzeit ist teurer als berufsbegleitend.

Einen Vergleich von Online und Präsenz Weiterbildung finden Sie in unserem Magazin. Mehr erfahren ›

Die Kosten für die Weiterbildungen liegen zwischen:

  • 5.000 und 9.000 € für den Meister und
  • 10.000 und 12.000 € für den Techniker

Gibt es Förderung für den Techniker und den Meister?

Die gute Nachricht: Sie können beide Weiterbildungen über das Aufstiegs-BAföG mit bis zu 75 % fördern lassen. Während für Techniker und Technikerinnen an der Stelle Schluss ist, dürfen sich Teilnehmer und Teilnehmerinnen eines Meisterkurses in den meisten Bundesländern noch über einen zusätzlichen Meisterbonus freuen. In Sachsen liegt dieser aktuell bei 2.000 €

Alles zur Weiterbildungsförderung finden Sie in unserem Magazin. Mehr erfahren ›

Unterm Strich stehen nach Abzug des Aufstiegs-BAföGs beim Techniker also Kurskosten von bis zu 3.000 €, während Meister mit zusätzlichen Meisterbonus gut und gerne mit einem kleinen Taschengeld nach Hause gehen.

Inwiefern sich der Aufpreis für mehr Fachwissen in ihrem Fall beim Techniker lohnt, müssen Sie selbst entscheiden.

Verfügbarkeit der Weiterbildung

Ein Punkt, der oft unterschätzt wird, ist das Angebot selbst. Der Techniker ist davon besonders betroffen, denn nur wenige Schulen bieten die Weiterbildung in Deutschland an.

Insbesondere wenn Sie einen Präsenzkurs absolvieren möchten, müssen Sie sich auf lange Fahrzeiten einstellen oder im Falle einer Vollzeitweiterbildung sogar einen Umzug in Betracht ziehen. Beispielsweise findet man auf fortbildung24 in allen neuen Bundesländern keinen Anbieter für den Techniker Elektrotechnik in Präsenz.

Der Meister bietet hier deutlich mehr Flexibilität. Allein an der ZAW Leipzig bieten wir beispielsweise für den Industriemeister Metall vier Varianten an:

  • Präsenz berufsbegleitend
  • Präsenz Vollzeit
  • Online berufsbegleitend
  • Online Vollzeit

Prüfung

Als staatlicher Kurs schließt die Weiterbildung zum Techniker mit einer staatlichen Prüfung ab. Diese besteht auf vier Teilprüfungen sowie einer Projektarbeit mit Kolloquium.

Die IHK-Prüfung für Meister besteht aus zwei Teilen: Basisqualifikation und handlungsspezifische Qualifikation. Die Basisqualifikation ist für alle Meister gleich und endet mit einer Zwischenprüfung aus fünf Teilprüfungen. Der handlungsspezifische Teil variiert je nach Fachrichtung. Für die Abschlussprüfung müssen zwei schriftliche Teilprüfungen in Technik und Organisation sowie ein Fachgespräch zu Führung und Personal bestanden werden.

Welche Gehaltsunterschiede gibt es zwischen Technikern und Meistern?

Aufgrund der fachlichen Qualifikation und des vorrangigen Einsatzes in Projekten, Entwicklung und Optimierung werden Techniker in der Regel leicht besser bezahlt als Meister (FAZ).

Auf der Seite des Meisters stehen wegen der kürzeren Weiterbildungszeit hingegen zwei Jahre mehr Berufserfahrung. Besser gesagt zwei Jahre mit mehr Gehalt oder zwei Jahre, in denen sich ambitionierte Meister mit weiteren Qualifikationen, beispielsweise zum Technischen Betriebswirt, zusätzliche Karriere- und Gehaltsvorteile sichern können.

Zusammenfassung

Industriemeister/ FachmeisterStaatlich geprüfter Techniker
ZugangsvoraussetzungenAbgeschlossene Berufsausbildung und BerufserfahrungAbgeschlossene Berufsausbildung und mehrjährige Berufserfahrung
DauerBis zu 1 Vollzeit oder ca. 2 Jahre berufsbegleitendCa. 2 Jahre Vollzeit oder bis zu 4 Jahre berufsbegleitend
AbschlussniveauDQR-Niveau 6 (Bachelor-Ebene)DQR-Niveau 6 (Bachelor-Ebene)
InhaltePraxisorientierte Führung, Unternehmensorganisation, betriebswirtschaftliches Wissen, Personalmanagement, AusbilderscheinTechnische Planung, Konstruktion, Projektmanagement
AufgabenPersonalführung, Produktionsorganisation, AusbilderscheinEntwicklung, Prozessoptimierung, technisches Projektmanagement
BerechtigungenAusbildung
Kosten5.000 bis 9.000 €Häufig über 10.000 €
FörderungAufstiegs-BAföG
Meister Bonus
Aufstiegs-BAföG
VerfügbarkeitGroßes Angebot an Präsenz, Online und Vollzeit KursenBeschränktes Angebot vor allem bei Präsenz und Vollzeit Kursen

Meister oder Techniker: Was lohnt sich für wen?

Und? Welche Weiterbildung passt besser zu Ihren Bedürfnissen?

Schaut man genauer hin, sind die Unterschiede zwischen den beiden Abschlüssen trotz inhaltlicher Differenzen kleiner, als man zunächst denkt. Als Meister können Sie problemlos in Bereichen wie der technischen Prozessoptimierung arbeiten genauso, wie ein Techniker in der Ausbildung tätig sein kann.

Trotzdem haben wir eine klare Empfehlung, wenn es darum geht, welche Weiterbildung sich wirklich lohnt:

Für 99 % der Facharbeiterinnen und Facharbeiter ist der Meister die bessere Wahl.

Warum? Ganz einfach:

  • Die Weiterbildung ist kürzer.
  • Sie ist deutlich kostengünstiger.
  • Sie orientiert sich stärker an der betrieblichen Praxis.
  • Und sie eröffnet Ihnen nahezu die gleichen beruflichen Möglichkeiten wie der Techniker.

Darum sollten Sie aus unserer Sicht nur dann staatlich geprüfter Techniker werden, wenn Sie ganz genau wissen, dass Sie eine Karriere in einem Aufgabenfeld anstreben, in dem besonders tiefgehendes Fachwissen gefragt ist.

Für weitere Informationen zu den Meisterabschlüssen besuchen Sie unsere Kursübersicht, unser Magazin oder kontaktieren Sie unsere Weiterbildungsmanagerin.

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Nadine Ahlendorf

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09.03.2026

Personalentwicklung im Human Resources Management

Der Arbeitsmarkt befindet sich im stetigen Wandel. Während früher vor allem Nachwuchskräfte für Einstiegspositionen gesucht wurden, fehlen heute zunehmend erfahrene Fachkräfte und Spezialisten. Gründe dafür liegen unter anderem in beruflichen Neuorientierungen, frühen Renteneintritten und dem demografischen Wandel. Für Unternehmen stellt sich damit verstärkt die Frage: Wie erkenne ich Talente für vakante Positionen? Welche Möglichkeiten der Mitarbeiterentwicklung gibt es? Und wie gelingt es, Mitarbeitende langfristig an das Unternehmen zu binden?

Eine wirkungsvolle Personalentwicklung liefert die Antworten. Sie richtet den Blick sowohl auf strukturelle Veränderungen als auch auf individuelle Potenziale und integriert frühzeitig gezielte Fördermaßnahmen in die Personalstrategie.

Was ist Personalentwicklung?

Die Personalentwicklung umfasst sämtliche Maßnahmen, die Mitarbeitende fachlich und persönlich stärken, ihre Kompetenzen erweitern und ihre Bindung an das Unternehmen fördern. Sie richtet sich grundsätzlich an die gesamte Belegschaft, unabhängig von Funktionen oder Hierarchieebenen.

Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie können Mitarbeitende so begleitet werden, dass sie ihre Rolle bestmöglich ausfüllen und zukünftige Anforderungen erfolgreich bewältigen können?

Was unterscheidet Personalentwicklung vom Talentmanagement?

Während die Personalentwicklung das gesamte Personal im Blick hat, setzt das Talentmanagement deutlich früher an: bereits in der Bewerbungsphase. Hier geht es darum, Potenzialträger frühzeitig zu identifizieren und gezielt auf Schlüsselpositionen vorzubereiten, beispielsweise auf Fach- und Führungsrollen.

Damit ergänzen sich Personalentwicklung und Talentmanagement und bilden gemeinsam die Grundlage für nachhaltige Personalstrategien.

Welche Möglichkeiten der Personalentwicklung gibt es?

Maßnahmen der Personalentwicklung können auf das gesamte Unternehmen, einzelne Teams oder spezifische Mitarbeitende ausgerichtet sein. Zu den zentralen Instrumenten gehören:

1. Fort- und Weiterbildung

Gezielte fachliche Weiterentwicklung von Aufstiegsfortbildungen über Spezialisierungen bis hin zum Ausbau aktueller Kompetenzen, etwa in Bereichen wie Buchhaltung, Führung oder Künstliche Intelligenz.

2. Coaching und Mentoring

Individuelle Begleitung bei der Vorbereitung auf Führungsaufgaben, Rollenwechsel oder persönliche Entwicklungsziele. Coaching stärkt Kompetenzen gezielt, während Mentoring praxisnah und erfahrungsbasiert unterstützt.

3. Karriere- und Laufbahnplanung

Hierbei entwickeln Mitarbeitende gemeinsam mit HR oder Führungskräften einen klaren Entwicklungsplan, der Ziele definiert und passende Maßnahmen festlegt.

4. Maßnahmen zur Stärkung von Unternehmenskultur und Gesundheit

Moderne Personalentwicklung umfasst auch Angebote, die ein inklusives, gesundheitsorientiertes und nachhaltiges Arbeitsumfeld fördern. Etwa Workshops zu unbewusster Diskriminierung, Ernährung, Diversity oder mentaler Gesundheit.

Wie entsteht ein Weiterentwicklungsplan? – Erklärt in drei Schritten

Eine strukturierte und transparente Planung ist essenziell, um Entwicklung nachhaltig zu gestalten:

  1. Analyse der Ausgangssituation: Erhebung der aktuellen Kompetenzen, Ziele und Rahmenbedingungen.
  2. Zieldefinition: Gemeinsames Festlegen realistischer, messbarer Entwicklungsziele.
  3. Maßnahmenplanung: Auswahl geeigneter Schritte wie Trainings, Coachings oder Mentoring.

Welche Aufgaben hat ein Personalentwickler/ eine Personalentwicklerin?

Personalentwicklerinnen und Personalentwickler sind Expertinnen für Planung, Umsetzung und Evaluation von Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Mitarbeitenden. Sie können in verschiedenen Bereichen des Human Ressource Management tätig sein, etwa als:

  • People Lead: Durchführung von Weiterentwicklungsgesprächen und Begleitung individueller Entwicklungsprozesse.
  • Talent Relationship Manager: Betreuung von Schlüsselpersonen und talentierten Bewerbenden, Organisation von Coachings und Vorbereitung auf verantwortungsvolle Positionen.

Darüber hinaus gestalten Personalentwicklerinnen und Personalentwickler zunehmend strategische Entwicklungsprozesse, steuern Maßnahmen systematisch und sorgen für unternehmensweite Wirksamkeit durch klare Ziele und kontinuierliches Controlling.

Personalentwickler (IHK)

Jetzt die Arbeitswelt von morgen mitgestalten!

Warum sollten Unternehmen in Personalentwicklung investieren?

Eine zukunftsorientierte Personalentwicklung eröffnet Unternehmen die Möglichkeit, Potenziale frühzeitig zu erkennen, Mitarbeitende gezielt zu fördern und ihnen klare Entwicklungswege aufzuzeigen. Dadurch entsteht nicht nur eine höhere Zufriedenheit innerhalb der Belegschaft, sondern auch eine langfristige Bindung an das Unternehmen. Wer in die Qualifizierung seiner Mitarbeitenden investiert, stärkt nachhaltig die eigene Wettbewerbsfähigkeit und schafft ein Arbeitsumfeld, in dem Wachstum und Weiterentwicklung aktiv gelebt werden.

Wenn Sie Personalentwicklung in Ihrem Unternehmen professionell aufstellen möchten, bietet Ihnen der Lehrgang zum „Personalentwickler (IHK)“, bzw. zur „Personalentwicklerin (IHK)“ das notwendige Fachwissen von der Analyse der Ausgangssituation über die Planung wirksamer Maßnahmen bis hin zur strategischen Ausrichtung eines modernen Entwicklungsmanagements.

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18.02.2026

Open Badges – Ein digitales IHK Zertifikat für Ihre Weiterbildung

Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten auf einen Blick sichtbar machen – Open Badges machen genau das möglich. Im Zuge des HR‑Trends „Skills First“ rücken Kompetenzen stärker denn je in den Mittelpunkt von Recruiting‑Entscheidungen. Gerade bei Bewerbungen über Plattformen wie LinkedIn & Co. wird es immer wichtiger, relevante Fähigkeiten transparent darzustellen.

Digitale IHK‑Badges bieten dafür eine ideale Grundlage: Sie zeigen Ihre nachweisbaren Skills in einem modernen und leicht teilbaren Format. Wir erklären Ihnen, wie Sie zu Ihrem digitalen Badge kommen und wo Sie es wirkungsvoll einsetzen können.

Was ist ein Open Badge?

Open Badges sind Ihr digitales Abzeichen für Zeugnisse, Zertifikate und Abschlüsse. Sie dienen dazu, Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten schnell und einfach sichtbar zu machen. Bei der ZAW Leipzig erhalten Sie zu allen bundeseinheitlichen IHK-Zertifikaten ein digitales Badge.

Beispiel eines Open Badges für ein IHK Zertifikat

Badges wurden von der Mozilla Foundation und der MacArthur Foundation entwickelt. Sie werden häufig von Bildungsträgern ausgegeben und von den Ausgebern individuell ausgewertet. Die Badges der ZAW Leipzig werden über die IHK zu Leipzig ausgestellt.

Wie haben sich Open Badges entwickelt?

Seit der Einführung der Open Badges durch die Mozilla Foundation und die MacArthur Foundation im Jahr 2011 hat sich der Standard für digitale Zertifikate kontinuierlich weiterentwickelt. Bereits zwei Jahre später erschien die erste Version des Standards, die anschließend in zahlreichen Bildungs- und Weiterbildungsinstitutionen Verbreitung fand. Über Projekte wie die European Open Badge Platform (EU‑OBP) wurde die Etablierung in den europäischen Mitgliedsstaaten weiter vorangetrieben. Mittlerweile liegt der Standard in seiner zweiten Version vor und hat sich international durchgesetzt.

Auch die IHK hat den Mehrwert digitaler Kompetenznachweise früh erkannt: Heute werden für einen Großteil der Bildungsangebote digitale Abzeichen vergeben, mit dem Ziel, das Portfolio perspektivisch auf alle Abschlüsse auszuweiten. Ein besonders sichtbarer Meilenstein war die Einführung der Badges für die besten Azubis des Jahres.

Ein Ausblick zu IHK-Badges

Mit Stand November 2025 wurden bereits über 22.700 digitale Badges von regionalen Industrie‑ und Handelskammern vergeben. Dieser Trend zeigt deutlich, dass digitale Abzeichen weiter an Bedeutung gewinnen. Immer mehr Landesverbände bauen ihr Badge‑Portfolio aus und entwickeln neue Formate, etwa für Jahrgangs- und Landesbeste, für Trainertätigkeiten oder für besondere Qualifikationsprofile.

Auch im Jahr 2026 wird die Entwicklung konsequent fortgesetzt: Neue Badge‑Kategorien sind in Planung, um Lernleistungen, Engagement und Weiterbildungserfolge noch sichtbarer zu machen und digitale Qualifikationsnachweise im gesamten IHK‑Netzwerk weiter zu stärken.

Welchen Zweck erfüllen digitale Badges?

Mit einem digitalen Badge können Sie Ihre Abschlüsse schnell und einfach auf Ihren Social-Media-Profilen wie LinkedIn und Xing sichtbar machen. Die Open Badges erhöhen dabei nicht nur Ihre Reichweite, sondern machen Sie auch einfacher sichtbar für Recruiterinnen und Recruiter.

Ein weiterer Vorteil liegt im Gamification-Aspekt: Open Badges regen zum Sammeln an und steigern als Belohnung von Lernfortschritten die Motivation der Teilnehmenden.

Hier können Sie Ihr Badge einbinden:

  • Social Media
  • E-Mail-Signatur
  • Visitenkarte
  • Bewerbungsunterlagen

Wie erhalte ich ein Open Badge?

Für den Erhalt eines digitalen Badges müssen Sie bei der ZAW Leipzig eine Weiterbildung mit bundeseinheitlichem IHK-Zertifikat erfolgreich abschließen oder in der Vergangenheit erfolgreich abgeschlossen haben. Sie wissen nicht, ob Sie für Ihren gewählten oder absolvierten Kurs ein Open Badge erhalten können? Die Informationen finden Sie auf den jeweiligen Kursseiten oder Sie kontaktieren eine unserer Kursmanagerinnen.

Nach erfolgreichem Kursabschluss werden die Open Badges für alle bundeseinheitlichen IHK-Zertifikatskurse der ZAW Leipzig kostenlos per E-Mail an Sie verteilt.

Beispiel, wie ein Open Badge aussehen kann.

Wie können Unternehmen Open Badges für sich nutzen?

Nicht nur die IHK und andere Bildungseinrichtungen verwenden Open Badges. Durch die Open-Source-Verfügbarkeit kann theoretisch jeder sein eigenes digitales Zertifikat erstellen. Die digitalen Zertifikate können dabei individuell an das eigene Corporate Design angepasst werden.

Für Unternehmen bieten sich nun mehrere Möglichkeiten, wie sie Open Badges verteilen können.

Auszeichnen von Leistungen in der Ausbildung und betrieblichen Alltag

  • Beste(r) Azubi des Jahres
  • Mitarbeiter des Monats/ Jahres
  • Betriebsjubiläum

Auszeichnungen für neue Stellen/ Aufgaben

  • Aufstieg zum Meister
  • Aufstieg zum Bereichsleiter

Erweiterung des Handlungsportfolios im Bereich Controlling

Auszeichnen von
Core-Assets

  • Besonders kundenfreundlich
  • Führungsqualitäten
  • Konzeptionelle Fähigkeiten

Unternehmen können sich für ihre Badges eigene Benchmarks setzen, um die Aussagekraft der Badges zu erhöhen und ihren Mitarbeitenden gleichzeitig Wertschätzung entgegenzubringen. Indem sie die Gültigkeit der Badges begrenzen, sorgen sie zudem für konstante Motivation und den Anreiz zum lebenslangen Lernen.

Wie können Unternehmen digitale Zertifikate für die Ausbildung verwenden?

Stellen Sie sich die Ausbildung wie ein Videospiel vor. Die Abschlussprüfung ist der „Endgegner“, womit das Spiel abschließt. Um dahin zu gelangen, müssen verschiedene Missionen (Ausbildungsabschnitte) absolviert werden, die wiederum Untermissionen (Inhalte der Ausbildungsabschnitte) enthalten. Unternehmen können nun jede dieser Missionen mit einem separaten Badge belegen und diese, wenn sie wollen, in verschiedene Wertigkeiten aufteilen (Bronze, Silber, Gold, Platin, Diamant).

Ab hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Unternehmen können Spezial-Badges verteilen, wenn eine bestimmte Anzahl an Missionen/ Untermissionen mit einem bestimmten Rang abgeschlossen wurde, für Serien (z.B. 3x Platin in Folge), für besondere Leistungssteigerung (z.B. von Bronze auf Diamant innerhalb einer Mission gesteigert) etc.

So könnten Open Badges im Bezug auf Gamification entwickelt werden:

AusbildungReferenz zu einem SpielBadge Name
AbschlussprüfungAbschluss der Hauptmission/ des SpielsBadge für Ausbildungsabschluss
AusbildungsabschnittMissionenBadge für Ausbildungsabschnitt
AusbildungsinhaltUntermissionBadge für Ausbildungsinhalt
Badge für besondere Leistung
Badge für Erfolgsserie
Zusatzqualifikation/ NachhilfeOptionale NebenmissionZusatz-Badge

Unternehmen haben die Möglichkeit, notwendige Nachhilfeprogramme positiver zu verpacken, indem diese als optionale Zusatz-Badges angeboten werden, beispielsweise für technische Mathematik. Dieser positive Ansatz kann zu mehr Motivation am Lernen führen und Frust gegenüber den Leistungen anderer abbauen.

Vorteile durch Open Badges:

  • Wertschätzung für besondere Leistungen
  • Durch Gamification mehr Anreiz zu größeren Leistungen
  • Mitarbeitende können sich gegenseitig vergleichen und anspornen
  • Anreiz für neue Mitarbeitende
  • Vergabe zu Firmenevents als Außendarstellung

Positives Beispiel der IHK

Im Dezember 2023 ehrte die DIHK zum ersten Mal die besten Azubis des Jahres auch mit einem digitalen Badge, welches sie auf ihren Business- und Social-Media-Kanälen einbinden können. Die DIHK legt somit den Grundstein für ein Umdenken in zukünftigen Bewerbungsprozessen.

Werden Open Badges die Revolution im Bereich der Bewerbung sein?

Bei der modernen Personalplanung achten Recruiterinnen und Recruiter immer mehr auf Lebensläufe, Kernkompetenzen und Core Assets. Moderne Bewerbungsmethoden, beispielsweise über LinkedIn, bieten erste Möglichkeiten, seine Fähigkeiten stichpunktartig aufzulisten.

Open Badges setzen an diesem Punkt an und gehen noch einen Schritt weiter. Sie validieren die Echtheit der erworbenen Fähigkeiten und machen sie visuell schneller greifbar. Zudem bieten sie eine Alternative zu klassischen Referenzschreiben. Diese werden in der Regel erst nach Einreichen einer Kündigung ausgestellt. Mit Zertifikaten, die zyklusgebunden vergeben werden, wären diese Informationen stets aktuell und würden den Bewerbungsprozess für Arbeitssuchende sowie für Recruiterinnen und Recruiter erleichtern.

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06.02.2026

Weiterbildung im Personalwesen: Wichtige Infos im Überblick

Mit einer Weiterbildung im Personalwesen sind Sie gut beraten, wenn Sie sich auf die Übernahme neuer Aufgaben und Verantwortungen vorbereiten wollen. Das Personalwesen ist eines der wichtigsten Kernbereiche eines Unternehmens und hat direkte Auswirkung auf den Unternehmenserfolg. Auch wenn oft der Fokus auf andere Bereiche wie Vertrieb oder Produktion gelegt wird – ohne ein gutes Personalmanagement läuft im Unternehmen gar nichts.

Das Personalwesen als Grundpfeiler des Unternehmens

Das Thema Fachkräftemangel kursiert seit einigen Jahren in den verschiedensten Branchen und hat den Arbeitsmarkt zu einem Arbeitnehmermarkt gemacht. Möchte ein Unternehmen gute Fachkräfte finden, fördern und halten, braucht es eine starke Personalabteilung.

Als zentraler Unternehmensbereich kümmert sich das Personalwesen um die Bereitstellung und den gezielten Einsatz von Personal. Gleichzeitig ist der Bereich auch für Mitarbeiterbedürfnisse verantwortlich. Erfolgreiches Personalwesen schafft die Balance dieser beiden Aspekte.

Aufgaben im Personalwesen

Wer sich für eine Weiterbildung im Personalwesen interessiert, will vorab wissen, wie der spätere berufliche Alltag aussehen könnte.

Daher ist es sinnvoll, sich bereits vor Beginn einer Weiterbildung mit den Aufgaben des Personals auseinanderzusetzen. Die folgenden Tätigkeiten gehören zu den alltäglichen Aufgaben einer Personalabteilung:

  • Personalbetreuung
  • Personalentwicklung
  • Personalführung
  • Mitarbeitergewinnung
  • Einsatzplanung

Welche Aufgaben Sie übernehmen, ist von der jeweiligen Position im Personalwesen abhängig, die sich wiederum aus der Qualifikation ergibt. Fachkaufleute im Bereich Personal betreuen beispielsweise die Personalwirtschaft in Unternehmen. Die Tätigkeiten im Personalbereich sind facettenreich, erfordern viel Kompetenz und gehen mit einer hohen Verantwortung einher.

Was sind die generellen Karrierestufen im Personalwesen?

Mit einer Weiterbildung können Sie sich entweder persönlich weiterbilden, oder eine neue Karrierestufe erklimmen. Die folgenden Stufen sind dabei gängig:

Top Management: In dieser Ebene werden meistens Kandidaten mit langjähriger Berufserfahrung sowie MBA oder Master-Abschlüssen ausgewählt.

Für wen eignet sich eine Weiterbildung im Personalwesen?

Eine Weiterbildung im Personalmanagement ist für zwei Zielgruppen interessant:

Quereinsteiger mit wenig oder keiner Erfahrung

Wer sich gezielt für einen Wechsel in den Bereich Personalwesen qualifizieren möchte, ist mit einer Weiterbildung im Personal gut beraten. Auch wer im Unternehmen mit neuen Aufgaben in diesem Bereich betraut wurde, wie beispielswese mit der Personalauswahl, kann sich so nützliches Know-how aneignen.

Bei kleineren Tätigkeitsbereichen im Personalwesen sind kürzere Weiterbildungen, die meist mehrere Wochen oder wenige Monate dauern, ausreichend. Möchten Sie sich für einen Jobwechsel fit machen, sollten Sie eine längere Weiterbildung mit IHK-Abschluss wählen.

Berufserfahrene, die ihr Know-how ausbauen wollen

Wer bereits Erfahrungen im Bereich Personal hat oder sogar schon länger im Personalwesen arbeitet und sich für die nächste Karrierestufe qualifizieren will, kann mit einer anerkannten Weiterbildung den Grundstein dafür legen. Sollte dies auf Sie zutreffen, sollten Sie eher eine umfassendere Weiterbildung wählen, die beispielsweise auch BWL-Inhalte und Managementwissen vermittelt.

Auch die persönliche Eignung sollte nicht gänzlich außer Acht gelassen werden. Wer eine Führungsposition im Personalbereich anstrebt, sollte folgende Eigenschaften mitbringen:

  • Kommunikationsstärke
  • Einfühlungsvermögen
  • Offenheit
  • Menschenkenntnis
  • Organisationsgeschick

Lesetipp: Das Onboarding für Azubis stellt Unternehmen häufig vor Herausforderungen. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Ausbilder fit machen können.

Welche Weiterbildungen im Personalwesen gibt es?

Im Bereich Personalwegen gibt es die verschiedensten Weiterbildungen, die entweder mit einem IHK-Abschluss oder einem IHK-Zertifikat abgeschlossen werden können.

IHK-Zertifikate sind bundesweit anerkannt und stehen für die Qualität einer Weiterbildung. Ein IHK-Zertifikatslehrgang ist daher eine gute Möglichkeit, sich das für den Berufsalltag nötige Wissen anzueignen und zu vertiefen.

Die ZAW-Leipzig bietet Ihnen folgende Weiterbildungen im Personalwesen, die sie mit einem IHK-Zertifikat abschließen können:

Ein Prüfungslehrgang mit einem IHK-Abschluss umfasst hingegen meist eine Weiterbildungszeit von 2-3 Jahren, die berufsbegleitend absolviert werden kann. Diese Weiterbildungen qualifizieren Teilnehmer für Aufgaben im mittleren Management und können mit klassischen Studiengängen auf Bachelor- und Masterniveau verglichen werden.

Wir bieten Ihnen als Gesellschaft der IHK zu Leipzig anerkannte Weiterbildungen im Personalmanagement (Human Ressources Management) an, die sie mit einem IHK-Abschluss absolvieren:

Mit unseren bundesweit anerkannten Kursen steigern Sie berufsbegleitend oder in Vollzeit innerhalb kürzester Zeit Ihre Personalmanagement-Kompetenzen.

Fazit: Eine Weiterbildung im Personalwesen ist eine Investition in Ihre berufliche Zukunft

Mit einer Weiterbildung im Personalbereich können Sie sich auf diesen wichtigen Aspekt der Betriebswirtschaft spezialisieren und so zu einer begehrten Fachkraft in der Wirtschaft werden. Egal in welchen Wirtschaftsbranchen – Mitarbeiter sind für jedes Unternehmen wichtiges Kapital und entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg.

Die ZAW-Leipzig bietet Ihnen Weiterbildungen für Personalmanagement in Form verschiedener IHK-Angebote. Dabei hat die Qualität der Weiterbildungen für uns höchste Priorität, um Ihnen eine berufliche Orientierung, neue Karrierewege oder in Ihrem Unternehmen die Mitarbeiterschulung nachhaltig zu unterstützen.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Weiterbildung im Personalwesen

Welche Weiterbildungen gibt es im Personalwesen?

Eine stetige Weiterbildung im Bereich Personalmanagement ist heute so wichtig wie nie zuvor, da das Personal ständig vor neue Herausforderungen gestellt wird. Zu den gängigen Weiterbildungen in diesem Bereich gehören unter anderen die Weiterbildung zur Fachkraft für Personalwesen, der geprüfte Personalkaufmann und der geprüfte Personalfachkaufmann.

Welche Aufgaben hat man im Personalwesen?

Zu den Aufgaben im Personalbereich gehören je nach Qualifikation z.B. die Personalplanung, Personalentwicklung, Personalführung und die Mitarbeiterkommunikation.

Wie kommt man ins Personalwesen?

Um in die Personalabteilung oder in HR-Berufe zu gelangen, gibt es die unterschiedlichsten Wege. Ein Studium ist oft eine gute Grundvoraussetzung, aber auch mit einer kaufmännischen Ausbildung und passenden Weiterbildungen kann man sich für das Personalwesen qualifizieren.

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05.02.2026

Azubi Förderung: Die wichtigsten Unterstützungsangebote für die Ausbildung

Nichts scheint so spannend in einem noch jungen Leben, wie der Beginn der Ausbildung. Ziele, Träume, auf eigenen Beinen stehen, alles in greifbarer Nähe.

Doch manchmal läuft nicht alles reibungslos. Was, wenn das Ausbildungsgehalt nicht für die erste eigene Wohnung reicht? Wenn es Herausforderungen im Betrieb gibt? Oder wenn man noch gar nicht weiß, welcher Beruf wirklich passt?

Zum Glück gibt es zahlreiche Förderprogramme für Azubis, die genau in solchen Situationen weiterhelfen und auch Unternehmen bei der erfolgreichen Begleitung ihrer Nachwuchskräfte unterstützen. Hier finden Sie eine übersichtliche Zusammenstellung der wichtigsten Unterstützungsangebote, inklusive hilfreicher Tipps und weiterführender Infos.

Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Viele Auszubildende nutzen die Ausbildung, um das Hotel Mama zu verlassen und erstmals auf eigenen Füßen zu stehen. Doch nicht immer reicht das Einkommen aus, um Miete, Fahrtkosten oder Lebensunterhalt vollständig zu decken.

Die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) ist ein monatlicher Zuschuss der Bundesagentur für Arbeit für Azubis, die nicht mehr im Elternhaus wohnen können. Sie hilft dabei, die Grundkosten während der Ausbildung zu stemmen.

Gut zu wissen: Wurde Ihr BAB-Antrag abgelehnt, kannst du unter bestimmten Voraussetzungen Wohngeld beantragen. Dafür ist die örtliche Wohngeldstelle zuständig.

Mobilitätszuschuss: Unterstützung beim Pendeln

Raus aus dem Elternhaus, rein in eine neue Stadt. Das ist der Traum von vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, wenn Sie ihre Ausbildung antreten. Wer für die Ausbildung in eine andere Stadt zieht und mehr als eine Stunde vom Heimatort entfernt arbeitet, kann den Mobilitätszuschuss beantragen.

Dieser Zuschuss finanziert zwei Heimfahrten pro Monat, sogar dann, wenn die Fahrt gar nicht angetreten wird.

Unterstützung bei der Berufswahl und während der Ausbildung

Nicht jeder findet sofort den passenden Beruf – und selbst während der Ausbildung können Herausforderungen entstehen. Deshalb gibt es mehrere Programme, die junge Menschen auf dem Weg zum erfolgreichen Abschluss unterstützen.

Einstiegsqualifizierung

Erstes Geld verdienen und dabei herausfinden, welcher Beruf zu einem passt. Die Einstiegsqualifizierung ist ein bezahltes Langzeitpraktikum, das Jugendlichen hilft, einen passenden Beruf kennenzulernen und praktische Erfahrungen zu sammeln.

Die Vorteile der Einstiegsqualifizierung:

  • Vergütung über die Bundesagentur für Arbeit
  • bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz
  • bei anschließender Übernahme kann die Praktikumszeit auf die Ausbildungsdauer angerechnet werden

Assistierte Ausbildung (AsA)

Eine Bewerbung schreiben oder neben der Arbeit noch für die Berufsschule lernen. Nicht jeder hat sofort alle Fähigkeiten, die während der Ausbildung gefragt sind. Die Assistierte Ausbildung unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene individuell von Bewerbungen bis hin zu Schulstoff oder persönlichen Herausforderungen.

Eine feste Ausbildungsbegleiterin oder ein Ausbildungsbegleiter hilft bei:

  • Organisation und Lernplanung
  • Problemen im Betrieb oder der Berufsschule
  • Orientierung während Einstiegsqualifizierung und Ausbildung

Auch Unternehmen profitieren, da Ausbilderinnen und Ausbilder entlastet und Ausbildungsabbrüche reduziert werden.

Azubis gesucht: Das Vermittlungsprogramm der ZAW Leipzig

Wie schön wäre es, mit nur einer Bewerbung den richtigen Ausbildungsplatz zu finden.

Als überbetriebliches Ausbildungszentrum der IHK zu Leipzig wissen wir von unseren Verbund-Azubis, dass Bewerbungen schreiben, nicht jedermanns Lieblingsbeschäftigung ist. Deswegen können Ausbildungssuchende bei der ZAW Leipzig mit nur einer Bewerbung über 120 Unternehmen erreichen. Für Ausbildungsberufe in den Bereichen Lager und Logistik, Elektrotechnik und Metalltechnik.

Externe Ausbildungsbegleitung der Joblinge

Die Joblinge unterstützen sowohl Azubis als auch Unternehmen in Leipzig individuell während der gesamten Ausbildungszeit.

Für Azubis bietet das Programm Hilfe in Bereichen wie:

  • Bürokratie & Anträge
  • Kommunikation im Unternehmen
  • Selbstorganisation

Für Unternehmen dient Joblinge als verlässlicher Ansprechpartner, um:

  • Ausbildungsabbrüche zu verhindern
  • Konflikte frühzeitig zu lösen
  • ein positives Arbeitsklima zu fördern

Die Begleitung dauert so lange, wie der Betrieb es wünscht.

Weitere Informationen gibt es im Info-Blatt der Joblinge.

Berufsvorbereitende Maßnahme (BvB)

Für Jugendliche, die noch unsicher sind oder schulische Defizite ausgleichen möchten, ist die Berufsvorbereitende Maßnahme eine wertvolle Unterstützung.

Sie hilft dabei:

  • berufliche Stärken zu entdecken
  • Ausbildungsreife aufzubauen
  • Grundqualifikationen zu erwerben

Ideal für alle, die noch nicht genau wissen, wohin der Weg gehen soll.

Vermittlungsbudget – finanzielle Hilfe bei der Ausbildungssuche

Die Ausbildungssuche kostet oft Geld: Bewerbungsfotos, Fahrtkosten, Unterlagen oder sogar ein notwendiger Umzug.

Über das Vermittlungsbudget der Bundesagentur für Arbeit können folgende Kosten übernommen werden:

  • Bewerbungsunterlagen & Fotos
  • beglaubigte Kopien von Zeugnissen
  • Fahrt- und Übernachtungskosten zu Vorstellungsgesprächen
  • Umzugskosten zum Ausbildungsstart

Wichtig: Der Antrag muss vorab bei der Berufsberatung gestellt werden, denn eine rückwirkende Erstattung ist nicht möglich.

Kindergeld während der Ausbildung

In der Regel gibt das Kindergeld nur bis zum 18. Lebensjahr. Doch während einer Ausbildung kann es unter bestimmten Voraussetzungen bis zum 25. Lebensjahr ausgezahlt werden. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Bundesagentur für Arbeit.

Talente fördern: Das Weiterbildungsstipendium

Für Auszubildende mit klaren Karrierezielen lohnt es sich, alles zu geben. Für besonders engagierte oder leistungsstarke Auszubildende gibt es das Weiterbildungsstipendium. Es unterstützt ambitionierte Karriereziele mit bis zu 9.135 €, damit begabte Auszubildende ihre Fähigkeiten erweitern können.

Überbetriebliche Ausbildung: Der Gamechanger für Azubis und Unternehmen

Betriebe mit ausgezeichneter Ausbildung, wie beispielsweise Hydro Extrusions, setzen auf die überbetriebliche Ausbildung. Bei der überbetrieblichen Ausbildung, auch Verbundausbildung genannt, übernimmt nicht der Ausbildungsbetrieb die praktische Ausbildung, sondern ein spezialisiertes Ausbildungszentrum wie die ZAW Leipzig.

Das Konzept bringt viele Vorteile mit sich:

  • Individuelle Förderung für besondere Talente sowie gezielte Unterstützung dort, wo Herausforderungen auftreten.
  • Hohe Ausbildungsqualität durch die ständige Verfügbarkeit von mindestens einer Ausbilderin oder einem Ausbilder.
  • Lernvielfalt durch Zusammenarbeit von Auszubildenden aus verschiedenen Betrieben und Berufen.
  • Stressfreie Ausbildung ohne Druck aus dem laufenden Betrieb.
  • Optimale Ausstattung durch eine umfangreiche Verfügbarkeit von Maschinen und Werkzeugen zum Üben.

Fazit: Mit der richtigen Azubi Förderung zum erfolgreichen Berufsabschluss

Ob finanzielle Unterstützung, Begleitung im Ausbildungsalltag oder Programme zur Berufsorientierung, es gibt zahlreiche Angebote, die Auszubildende auf dem Weg zum Berufsabschluss zu begleiten. Und auch Unternehmen profitieren von diesen Fördermöglichkeiten, um ihren Nachwuchs optimal zu unterstützen.

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27.01.2026

Berufliche Neuorientierung: Tipps für Studienabbrecher

Berufliche Neuorientierung ist für Studienabbrecher und Studienzweifler ein Prozess, der viele Chancen bietet. Nimm dir Zeit, um deine Studien-Entscheidung zu prüfen und zu überdenken. In dieser Situation gibt es eine Menge Unterstützung. Auch die ZAW Leipzig hilft dir, wenn du im technischen Bereich studierst: Informiere dich über unsere Verbundausbildung oder vereinbare ein individuelles Beratungsgespräch.

Wie viele Studienabbrecher gibt es?

Egal, wie gut man sich informiert hat: Wahrscheinlich kommen jeden einmal Zweifel, ob es die richtige Entscheidung war. Vom Zweifeln bis zum Abbruch eines Studiums ist noch ein Stück Weg. Trotzdem entscheiden sich abhängig von der Hochschule zwischen 20 und 35 Prozent der Studierenden, ihr Studium abzubrechen.

2020 war die Quote der Studienabbrecher unter den deutschen Studierenden leicht zurückgegangen: Sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudium scheiden weniger Studierende ohne Abschluss aus als bei den letzten Berechnungen von 2018. (Quelle DZHW). Auf diesem Niveau scheint die Zahl aktuell zu stagnieren.

Was sind die Gründe für den Studienabbruch?

Die Entscheidung, ein Studium abzubrechen, ist meist keine spontane Idee. Sie ist das Ergebnis eines Prozesses, in dem du Pro und Kontras abwägst. Deine Entscheidung verdient auf jeden Fall Respekt. Denn es gibt viele Gründe, um die Studienentscheidung zu überdenken und sich beruflich neu zu orientieren:

  • Wunsch nach praktischer Tätigkeit
  • Finanzielle Gründe
  • Schwierige Studienbedingungen oder Leistungsprobleme
  • Persönliche Gründe oder die familiäre Situation

Was auch immer deine Gründe sind: Nimmt dir Zeit für deine Entscheidung und informiere dich über die Alternativen.

Warum Studienabbrecher im Arbeitsmarkt heiß begehrt sind?

Die gute Nachricht vorab: Als Studienabbrecher verbaut man sich nicht die Wege für den Einstieg ins Berufsleben. Einen ganz geradlinigen Lebenslauf ohne Auszeiten oder Richtungswechseln erwartet heute niemand mehr.

Der Arbeitsmarkt boomt. Damit steigen die Chancen für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger. Die Anerkennung für Kompetenzen wächst, die jenseits eines formalen Abschlusses liegen. Dazu zählen:

  • Berufs- oder Auslandserfahrungen
  • Fach- und Methodenkompetenzen
  • privates Engagement oder Spezialkenntnisse

Was sich jedoch nicht geändert hat: Die meisten Unternehmen erwarten einen Berufsabschluss. Also Studium abbrechen und ohne Abschluss rein in den Job, ist kurzfristig gesehen eine Option. Als ungelernte Arbeitskraft kommt man bei der Karriere selten weit.

Besonders im öffentlichen Dienst sind Karriere- oder Gehaltssprünge kaum möglich. Viele Unternehmen untermauern ihren Qualitätsanspruch durch die Beschäftigung von Fachkräften. Nur ein Abitur reicht also nicht. Einen Berufsabschluss solltest du unbedingt machen.

Berufliche Neuorientierung: Was bedeutet das?

Wer sein Studium hinschmeißt, empfindet das oft als Scheitern. Hilfe von professionellen Berufsberatern ist deshalb eine gute Idee. Sie beraten Wechselwillige und Studienabbrecher zu berufliche Alternativen oder unterstützen, um Stärken und Schwächen herausfinden. Es geht darum zu erforschen, wo es wirklich klemmt und nach Lösungen zu suchen.

Denn manchmal liegt der Frust gar nicht am Studium, sondern an Bedingungen – die sich möglicherweise ändern lassen.

Die berufliche Neuorientierung ist eine echte Chance. Die berufliche Neuorientierung ist eine echte Chance. Du entscheidest dich neu – mit mehr Wissen, was du wirklich willst und wo deine Kompetenzen und Interessen liegen.

Fakten checken: Wo finde ich Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung?

Du brauchst einen Plan B: Einfach nicht mehr weitermachen, ist keine Lösung. Plane deshalb deine berufliche Neuorientierung. Dafür gibt es eine Menge Unterstützung, zum Beispiel den Fakten-Check beim BMBF Bundesministerium für Bildung und Forschung. Er fasst die wichtigsten Fragen und Antworten zusammen, wenn du an deinem Studium zweifelst:

  • Wo kann ich meine Kompetenzen und Interessen testen lassen?
  • Welche Optionen habe ich zur beruflichen Neuorientierung?
  • Wie kann ich mein Lebensunterhalt finanzieren?
  • Wer kann mich persönlich beraten?

Wichtig zu wissen: An den meisten Hochschulen und bei der Bundesagentur für Arbeit findet ihr Ansprechpartner. Für Leipzig ist die kowa Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt eine Plattform, die Studienabbrechern und Studienzweiflern Beratung und Erfahrungsaustausch anbietet. Gebündelte Infos für Sachsen findet ihr auch unter: https://studienabbruch-und-weiter.de/

Erfolgsgeschichte: Vom Studienabbruch zu Siemens Energy

Auch Nadja Frolov stand 2024 nach ihrem Studienabbruch vor diesen Fragen. Über die Agentur für Arbeit kam sie zu den Joblingen, einem Programm, dass jungen Menschen unter anderem dabei hilft die richtige Ausbildung zu finden. Bei den Joblingen lernte Nadja verschiedene Berufsfelder praktisch kennen. Dabei stellte sie fest, dass ihr die Elektrotechnik überraschend viel Spaß macht. Mithilfe der Joblinge gelange sie zu einem Praktikum bei Siemens Energy.

Im Praktikum überzeugte Nadja so sehr, dass sie direkt im Anschluss ihren Ausbildungsvertrag als Mechatronikerin unterschreiben konnte. Eine Erfolgsgeschichte, die zeigt: Ein Studienabbruch ist kein Ende, sondern oft ein neuer Anfang. Über den Werdegang von Nadja berichtete sogar der MDR.

Finde heraus, welcher Beruf zu dir passt

Nach einem Studienabbruch hast du in der eines, Zeit! Denn häufig dauert es noch ein wenig bis neue Studiengänge, oder Ausbildungen anfangen. Wenn du also die obenstehenden Fragen für dich beantwortet hast, geht es daran genau herauszufinden, wo es dich in Zukunft hinzieht. Ein guter Weg das herauszufinden, geht über Praktika.

Suche dir Berufe die dich interessieren und verschicke Initiativbewerbungen für zwei bis vier Wochen (abhängig von der Zeit die dir noch bleibt), um das Berufsfeld besser kennenzulernen.

Ein echtes Plus: Wir unterstützen dich bei der Suche nach einem Praktikums- und Ausbildungsplatz. Über uns erreichst du bis zu 120 Unternehmen aus den Bereichen:

Und noch ein Plus: Nach einem Ausbildungsabschluss stehen dir eine Menge Karrierewege offen – bis zum Master Professional. In vielen Fällen können sich Ex-Studentinnen und Ex-Studenten Leistungen aus der Uni oder Hochschule anerkennen lassen. Oder die Ausbildung kann verkürzt werden.

Es lohnt sich also wirklich, bei der beruflichen Neuorientierung über eine duale Ausbildung als Alternative nachzudenken.

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19.12.2025

Wie wird man Ausbilder? Alle Infos zum Ausbilderschein

Ausbilder oder Ausbilderin werden, klingt einfach, oder? Man vermittelt Wissen an andere. Doch die Realität ist nicht so trivial, wie es auf den ersten Blick scheint. Mit dem Ausbilderschein können Sie nämlich weitaus mehr machen als nur „Ausbilden“. Denn es geht auch um das davor, das danach und das dazwischen. Vorbereitung und Planung gehören genauso zu den Aufgabengebieten des Ausbilders, wie die Vermittlung von Fachwissen an die nächste Generation. Wie die Weiterbildung zur Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung abläuft und welche beruflichen Potentiale in ihr liegen, erfahren Sie im folgenden Magazin.

Was ist der Ausbilderschein?

Der Ausbilderschein nach Ausbilder-Eignungsverordnung, kurz AEVO berechtigt Sie dazu, die betriebliche Ausbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in in Ihrem Beruf zu übernehmen. Mit dem Ausbilderschein, auch AdA-Schein genannt, weisen Sie nach, dass Sie die persönlichen, methodischen und didaktischen Voraussetzungen für die Wissensvermittlung im Betrieb erfüllen.

Welche Aufgaben kann man mit dem Ausbilderschein übernehmen?

Wer glaubt, dass man mit dem AdA-Schein nur die fachliche Wissensvermittlung übernimmt, unterschätzt die Weiterbildung gewaltig. In einem großen Konzern sind für die Ausbildung meist mehrere Personen mit klaren Aufgabenbereichen verantwortlich. Beispielsweise: Ausbildungsplaner, Recruiter, Koordinatoren für Berufsschulen und Verbundpartner. Und jetzt stellen Sie sich einen kleinen Industriebetrieb vor: Wer übernimmt all das? Genau, der Ausbilder oder die Ausbilderin. Vom ersten Bewerbungsgespräch bis zur Organisation der Abschlussprüfung.

Was viele nicht wissen: Auch die Fachkräfte im Konzern, die sich um Planung oder Recruiting kümmern, benötigen in der Regel den Ausbilderschein. Es gibt also nicht das eine Aufgabenfeld, das man mit Ausbilderschein übernehmen kann. Vielmehr eröffnen Sie sich Möglichkeiten vom strategischen Planer über den Vollzeitausbilder bis hin zum Allrounder.

Welche Voraussetzungen braucht man, um Ausbilder zu werden?

Ausbildungsplanung, Personalentscheidungen und dann noch eine Vorbereitung auf die Abschlussprüfung abliefern. Klingt nach hohen Voraussetzungen, oder? Wir können Sie beruhigen, als Ausbilder oder Ausbilderin benötigen Sie keine speziellen pädagogischen Vorkenntnisse, kein Studium und keine langjährige Berufserfahrung. Alles, was Sie brauchen, ist eine erfolgreich abgeschlossene Berufsaus­bildung in einem anerkannten Beruf.

Alles weitere erwerben Sie in den Vorbereitungskursen für den AdA-Schein. Generell sind sie als Ausbilder kein Lehrer oder Lehrerin. Sie sind eher ein Lernprozessbegleiter, der die Auszubildenden zum selbstgesteuerten Lernen anleitet.

Die Voraussetzungen zusammengefasst:

Was Sie brauchen:Was Sie nicht brauchen:
Motivation und Begeisterung für die berufliche AusbildungLangjährige Berufserfahrung
Erfolgreich abgeschlossene Berufsaus­bildungPädagogischen Abschluss
Vorbereitenden AdA-Kurs zur Erlangung von berufs- und arbeits­pädagogischen Fertigkeiten, Kenntnisse und FähigkeitenMeister-Titel oder ähnliche Qualifikationen

Wenn Sie wollen, ist eine Weiterbildung zum Ausbilder, bzw. zur Ausbilderin, bereits kurz nach Abschluss Ihrer eigenen Ausbildung möglich. Denn es geht weniger um formale Voraussetzungen, sondern um Ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Ihr Vorteil

Karriere-Booster – Der Ausbilderschein öffnet Ihnen Türen in der Ausbildung, ebnet erste Schritte in Richtung einer Führungsposition und erhöht die Chancen für mehr Gehalt

Lebenslang gültig – Einmal gemacht, für immer gültig. Exklusiv für Absolventen der ZAW Leipzig: Auffrischungen über Ausbilder-Netzwerk

Vorbereitung auf Meister – Der AdA-Schein sichert Ihnen die Grundlage für die Zulassung zur Meisterprüfung.

Führungskompetenzen – Sie erwerben gefragte Kenntnisse zur Gesprächsführung, Mitarbeitermotivation, Strukturierung von Tätigkeitsfeldern und Delegation von Aufgaben, die Sie auch außerhalb der Ausbildung weiterbringen.

Der Vorbereitungskurs auf den Ausbilderschein vermittelt Ihnen vor allem die Do‘s und Don’ts für einen pädagogisch sinnvollen und rechtssicheren Umgang mit Auszubildenden. Darauf aufbauend können Sie Ihren ganz eigenen Lehrstil entwickeln.

Karrierechancen erhöhen und Zukunft Aus Wissen ermöglichen

Finden Sie Ihren Vorbereitungskurs auf die AEVO-Prüfung an der ZAW Leipzig. Wählen Sie aus Online-, berufsbegleitenden und Vollzeit-Varianten und gestalten Sie die berufliche Entwicklung Ihrer Auszubildenden aktiv mit.

Wie lange dauert die Ausbildung für den Ausbilderschein?

Die Weiterbildung für den Ausbilderschein dauert je nach Durchführungsart zwei Wochen in Vollzeit oder drei Monate mit jeweils zwei berufsbegleitenden Terminen pro Woche.

Damit Sie sich auf verschiedene Lerntypen bei Auszubildenden, das Planen und Durchführen von Unterrichtseinheiten besser einstellen können, setzt die Weiterbildung bei der ZAW Leipzig auf eine intensive Praxisphase. Im Bildungszentrum der IHK zu Leipzig ist man überzeugt, dass eine längere Vorbereitung mit variierenden praktischen Übungen dazu führt, dass Sie als Ausbilder, oder Ausbilderin, in unterschiedlichen Situationen sicherer reagieren und sich auf verschiedene Lernweisen vorbereiten können.

Wie läuft die Weiterbildung zum Ausbilder ab?

Die Ausbildung der Ausbilder besteht aus zwei Teilen: einem Theorie- und einem Praxisteil. Der Theorieteil dient der Vermittlung pädagogischer Konzepte, Handlungsfelder und rechtlicher Rahmenbedingungen. Im Praxisteil werden Verhaltensweisen in verschiedenen Situationen und Phasen der Ausbildung trainiert.

Der Theorie-Teil

Was darf ein Lernprozessbegleiter? Welche Rechte und Pflichten haben Azubis? Wie erstelle ich einen Ausbildungsplan? Der Theorieteil der AdA-Schein-Ausbildung liefert die passenden Antworten. Neben rechtlichen und pädagogischen Inhalten erhalten Sie zudem anwendungsbezogenes Fachwissen aus den Handlungsfeldern der Ausbildung:

  • Handlungsfeld 1: Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen
  • Handlungsfeld 2: Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken
  • Handlungsfeld 3: Ausbildung durchführen
  • Handlungsfeld 4: Ausbildung abschließen

Der Praxis-Teil

Der Praxisteil bildet das Herzstück Ihrer Vorbereitung: Hier üben Sie, wie Sie die theoretischen und pädagogischen Konzepte der vier Handlungsfelder sicher in echten Ausbildungssituationen anwenden. Dabei gilt die Regel: Je mehr Sie trainieren, desto souveräner werden Sie. Denn in der Prüfung und im Alltag gibt es keine zweite Chance für Rückfragen bei Ihrer Trainerin bzw. Ihrem Trainer.

Deshalb dauert die Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung bei der ZAW Leipzig bewusst länger als vergleichbare Vorbereitungskurse. Das Zentrum für Aus- und Weiterbildung setzt auf intensives Training statt reiner Theorie. Mit dem Ergebnis: Mehr Routine und mehr Selbstvertrauen für Ihre Prüfung und den Ausbildungsalltag.

Wie läuft die Prüfung beim Ausbilderschein ab?

Die Ausbildereignungsprüfung besteht aus zwei Teilen: einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung. Der schriftliche Teil ist ein Multiple-Choice-Test mit etwa 70 bis 80 Fragen.

Beim mündlichen Teil haben Sie die Wahl zwischen einer Präsentation oder einer praktischen Prüfung, mit anschließendem Fachgespräch.

Welche Themenschwerpunkte hat die AEVO Prüfung?

In der Prüfung geht es darum, zu zeigen, dass Sie die vier Handlungsfelder der Ausbildung verinnerlicht haben. Im schriftlichen Teil erwarten Sie deshalb vor allem praxisnahe Fragen aus dem echten Leben.

Im mündlichen Teil der Prüfung will die Prüfungskommission dann sehen, wie Sie die Inhalte in Ihrem Tätigkeitsbereich umsetzen. Auftreten, Sicherheit und Engagement gehen dabei genauso in die Bewertung mit ein, wie die Anfertigung und Umsetzung des Ausbildungskonzeptes. Wer sich gut vorbereitet, überzeugt hier mit Fachwissen und Selbstvertrauen.

Schriftlicher Test

  • 70 bis 80 Fragen
  • Multiple Choice

Präsentation

  • Schriftliches Konzept
  • Präsentation der berufs­typischen Ausbildungs­situation

oder

Praktisch

  • Schriftliches Konzept
  • Häufig Unterweisung am Arbeitsplatz

Fach­gespräch

  • Besprechen der praktischen Unterweisung, bzw. der Präsentation

Veranstaltungs­empfehlung

Sie wollen auch nach dem Ausbilderschein immer up-to-date bleiben? Das Ausbilder-Netzwerk bietet Ihnen dreimal im Jahr eine geeignete Plattform, um sich über aktuelle Themen der Ausbildung zu informieren und sich mit anderen Lernbegleitenden auszutauschen.

Präsenz oder Online? Warum Präsenz in Leipzig klare Vorteile hat

Online-Kurse sind praktisch und flexibel, keine Frage. Doch Präsenzkurse in Leipzig liefern entscheidende Mehrwerte, die digitale Formate nicht ersetzen können. Hier erproben Sie Ausbildung hautnah: Gruppenarbeiten lassen sich dynamischer gestalten, und Sie profitieren von innovativen Methoden wie Virtual-Reality-Brillen für empathische Gesprächsführung oder dem Einsatz von LEGO® Serious Play zur Optimierung von Lern- und Ausbildungsprozessen. Diese praxisnahen Erlebnisse geben Ihnen nicht nur Wissen, sondern helfen Ihnen, Ihren individuellen Ausbildungsstil zu entwickeln, mit dem Sie zukünftige Fachkräfte begeistern und nachhaltig motivieren.

Fazit: Zeigen Sie, was in Ihnen steckt!

Wie sinnvoll ist der Ausbilderschein? In Zeiten des Fachkräftemangels bietet er große Potenziale, sich als qualifizierte Fachkraft besser zu positionieren. Besonders junge Fachkräfte profitieren von der Weiterbildung, da sie nicht nur die Grundlage für den Meister schaffen, sondern auch Arbeitgebern Leistungs- und Verantwortungsbereitschaft zeigen, ein echter Karrieremotor für die Zukunft.

Wenn Sie bereit sind, den nächsten Schritt zu gehen, starten Sie Ihre Weiterbildung bei der ZAW Leipzig. Profitieren Sie von praxisnahen Präsenzkursen, modernen Methoden und einer optimalen Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung.

Jetzt informieren und durchstarten!

FAQ Die wichtigsten Fragen zum Ausbilderschein

Wie meldet man sich zur AEVO-Prüfung an?

Die Prüfungsanmeldung sowie die Überprüfung der Zulassungsvoraussetzungen erfolgen durch die für Sie zuständige IHK. Dabei ist zu beachten, dass die Verfahren von Kammer zu Kammer variieren können.

Für Teilnehmende aus dem Kammerbezirk Leipzig

Mit dem Fortbildungs-Infocenter haben Sie als Teilnehmer einer Fortbildungsprüfung alle wichtigen Daten rund um ihre Prüfung, wie z.B. Informationen zur Anmeldung, zu Prüfungsterminen und -ergebnissen jederzeit bequem per Smartphone, Tablet oder PC mit dabei.

Anmeldungen zur AEVO-Prüfung sind ausschließlich über das Fortbildungs-Infocenter möglich. Es werden keine Anmeldeformulare mehr akzeptiert.

Weitere Informationen zur Prüfung und zur Anmeldung im Fortbildungs-Infocenter entnehmen Sie der Webseite der IHK zu Leipzig.

Was kostet der Ausbilderschein?

Die Kosten variieren je nach Kursformat und Länge der Weiterbildung. Präsenzkurse sind oft etwas teurer, bieten aber mehr Praxis.

Aktuelle Preise zu den jeweiligen Angeboten finden Sie auf den Seiten der Kurse:

Praxisnähe ist ein zentraler Bestandteil aller Bildungsangebote an der ZAW Leipzig. Unsere Überzeugung: Je intensiver und abwechslungsreicher die praktische Vorbereitung, desto sicherer und flexibler reagieren Sie später als Ausbilder in unterschiedlichen Situationen. Durch vielfältige Übungen lernen Sie, sich auf verschiedene Lernstile einzustellen und individuelle Lösungen zu finden.

Zusätzlich fallen Prüfungskosten an, die je nach zuständigem Kammerbezirk variieren können.

Wie lange dauert die Vorbereitung?

Bei der ZAW Leipzig umfassen die Kurse je nach Durchführungsart 88 oder 92 Unterrichtsstunden (Online oder Präsenz). Das sind bei einem berufsbegleitenden Kurs etwa 13 bis 15 Wochen, bei der Vollzeitvariante zwei Wochen.

Kann der AdA-Schein mit anderen Weiterbildungen kombiniert werden?

Ja, wenn Sie beispielsweise eine Weiterbildung zum Meister planen, können Sie beide Weiterbildungen an der ZAW Leipzig als Paket buchen. Ihr Vorteil: beide Weiterbildungen können Sie so über das Aufstiegs-BAföG mit bis zu 75 % gefördert werden.

Wenn Sie Interesse an einer kombinierten Lösung für Ihre berufliche Zukunft haben, dann melden Sie sich gerne bei der verantwortlichen Weiterbildungsmanagerin für Meisterkurse, Nadine Ahlendorf.

Wie bestehe ich die Ausbildereignungsprüfung?

Die Ausbildereignungsprüfung besteht aus einem schriftlichen und mündlichen Test, die unabhängig voneinander mit jeweils 50 % bestanden werden müssen. Der schriftliche Teil dauert 180 Minuten und enthält etwa 80 bis 90 Multiple-Choice Fragen. Die Bearbeitungszeit des mündlichen Teils beträgt 30 Minuten. Die Bewertung hängt zu jeweils 25 % vom Konzept und vom Fachgespräch ab. Weitere 50 % entfallen auf die Realisierung.

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17.12.2025

Weiterbildungs­förderung

Du denkst darüber nach, dich beruflich weiterzuentwickeln oder neue Karrierewege einzuschlagen? Gute Entscheidung – denn Weiterbildung bringt dich nicht nur fachlich, sondern oft auch finanziell weiter. Und das Beste: Du musst die Kosten dafür in vielen Fällen nicht allein tragen.

Weiterbildung kann teuer sein – aber es gibt zahlreiche Förderprogramme, die dich dabei unterstützen. Wir haben die wichtigsten Förderungen ab 2026 kompakt für dich zusammengefasst.

Wie finanziere ich meine Weiterbildung?

Eine Weiterbildung ist eine Investition in deine Zukunft – und wie bei jeder Investition stellt sich die Frage: Wie lässt sie sich finanzieren?

Vielleicht hast du bereits etwas zur Seite gelegt oder dein Arbeitgeber unterstützt dich mit einem Weiterbildungsbudget. Aber selbst, wenn nicht: Du bist nicht auf dich allein gestellt. In Deutschland gibt es verschiedene Förderprogramme, die dich finanziell entlasten können. Diese Förderprogramme stehen dir 2026 zur Verfügung:

  • Bildungsgutschein
  • Aufstiegs BAföG
  • Meisterbonus
  • Weiterbildungs­stipendium
  • Bundesförderungs­dienst (BFD) der Bundeswehr

Welche Weiterbildung lohnt sich?

Stell dir vor: Du hast gerade deine Ausbildung abgeschlossen, dein erster Job läuft und du willst mehr – Verantwortung, Wissen, Gehalt. Der Wunsch nach Weiterbildung ist da, aber das Budget ist knapp. Verständlich.

Gerade in dieser Phase klingt es verlockend, sich für den Kurs zu entscheiden, der am meisten gefördert wird. Doch: Die beste Förderung bringt wenig, wenn der Kurs nicht zu deinen Zielen passt. Ob „Technischer Fachwirt“ oder „Industriemeister“ mit zusätzlichem Meisterbonus – entscheidend ist, was dich langfristig weiterbringt.

Unser Tipp: Schau nicht nur auf den Preis, sondern auf deinen Plan. Wo willst du in 3 oder 5 Jahren stehen? Welche Weiterbildung bringt dich dorthin?

Und falls die passende Weiterbildung gerade nicht in dein Budget passt: Kein Grund, sie aufzuschieben. Die ZAW Leipzig bietet dir eine zinslose Ratenzahlung – ganz ohne Aufpreis. So kannst du deine Weiterbildung Schritt für Schritt finanzieren, während du bereits an deiner Zukunft arbeitest.

Wann sollte eine Förderung beantragt werden?

Idealerweise informierst du dich über die Förderung, bevor du dich für einen konkreten Kurs anmeldest. Denn viele Förderprogramme – wie für Umschulungen oder Meister-Kurse – haben feste Fristen oder bestimmte Voraussetzungen.

Unser Tipp: Informiere dich frühzeitig – am besten schon bei der Auswahl deiner Weiterbildung – welche Fördermöglichkeiten für dich infrage kommen und wie du sie beantragen kannst.

Bildungsgutschein für Beschäftigte und Arbeitssuchende

Manchmal verändert sich das Leben – und plötzlich passt der alte Job nicht mehr zur neuen Realität. Vielleicht machen dir gesundheitliche Beschwerden wie chronische Rückenschmerzen den Büroalltag schwer. Oder du spürst, dass du beruflich feststeckst und dich weiterentwickeln musst. In solchen Momenten braucht es neue Perspektiven – und genau hier setzt der Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit an.

Mit dem Bildungsgutschein kannst du eine anerkannte Weiterbildung oder Umschulung absolvieren, ohne dir Sorgen um die Finanzierung machen zu müssen. Die Förderung deckt bis zu 100 % der Kosten – von den Lehrgangsgebühren über Fahrtkosten bis hin zu Prüfungsgebühren.

Du kannst einen Bildungsgutschein erhalten, wenn du:

  • arbeitslos bist oder von Arbeitslosigkeit bedroht,
  • oder deine aktuelle Tätigkeit aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht mehr ausüben kannst.

150 € Weiterbildungsgeld monatlich on top

Wie erhalte ich das Weiterbildungsgeld? Wenn du an einer Umschulung teilnimmst, kannst du zusätzlich ein Weiterbildungsgeld in Höhe von 150 € pro Monat erhalten – anrechnungsfrei und direkt von der Agentur für Arbeit.

2.500 € Bildungsprämie für bestandene Prüfungen

Wie erhält man die Bildungsprämie? Bei Umschulungen mit einer Laufzeit von mindestens zwei Jahren kannst du dir eine Bildungsprämie von bis zu 2.500 € sichern:

  • 1.000 € für die bestandene Zwischenprüfung (wenn gesetzlich vorgeschrieben)
  • 1.500 € für die bestandene Abschlussprüfung

Die Nachweise reichst du einfach bei deiner zuständigen Agentur für Arbeit ein.

Die wichtigsten Fakten zum Bildungs­gutschein

Was wird gefördert? – Lehrgangsgebühren, Fahrtkosten, ggf. weitere Auslagen von AZAV zertifizierten Weiterbildungs- und Umschulungsmaßnahmen.

Wer wird gefördert? – Arbeitslose, von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen und weiterbildungswillige Arbeitnehmer.

Wie hoch ist die Förderung? – In der Regel bis zu 100 % der Kosten

Wo muss der Bildungsgutschein beantragt werden? – Bei der Agentur für Arbeit

Aufstiegs-BAföG: Der Karrieremotor mit 75 % Förderung

Du willst den nächsten Schritt machen – zum Fachwirt, Meister oder Betriebswirt? Dann ist das Aufstiegs-BAföG genau das Richtige für dich.

Es fördert deine Weiterbildung zum Bachelor Professional oder Master Professional – unabhängig von deinem Alter oder Einkommen.

Gefördert werden bis zu 15.000 € für Kurs- und Prüfungsgebühren:

  • 50 % Zuschuss direkt beim Kursstart
  • 50 % Darlehenserlass, wenn du die IHK-Prüfung bestehst

Für Vollzeit-Weiterbildungen kannst du zusätzlich Unterstützung für Lebensunterhalt und Kinderbetreuung erhalten.

Ausblick: Gibt es bald mehr Aufstiegs-BAföG? Das zumindest versprechen die geplanten Reformen des Förderprogramms. Leider liegen die Pläne seit Anfang 2025 auf Eis. Geplant ist unter anderem eine Erhöhung des Gesamtfördersatzes von 75 % auf 80 %. Wann die Reformen umgesetzt werden, ist also aktuell noch unklar.

Die Wichtigsten Fakten zur Förderung:

Was wird gefördert? –Aufstiegsfortbildungen zum Bachelor- und Master-Professional

Wer wird gefördert? – Alle – unabhängig vom Alter und Einkommen

Wie hoch ist die Förderung? – 75 % der Kosten (max. 15.000 €)

Wo muss das Aufstiegs-BAföG beantragt werden? – In Sachsen bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB).

Meisterbonus: Weiterbildung clever finanzieren

Klingt fast zu gut, um wahr zu sein – ist aber Realität: Mit der Kombination aus Aufstiegs-BAföG und dem Meisterbonus kannst du deine Weiterbildung komplett finanzieren.

In Sachsen erhalten alle, die ihre Meisterprüfung erfolgreich abschließen, einen Bonus von 2.000 €. Ein typischer Meisterkurs bei der ZAW Leipzig kostet nach Abzug des Aufstiegs-BAföGs weniger als 1.750 €. Das heißt: Deine Weiterbildung ist nicht nur bezahlt – du bekommst sogar noch einen kleinen Bonus für deinen Einsatz.

Wie beantrage ich den Meisterbonus?

Den Meisterbonus beantragst du über die Industrie- und Handelskammer bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB). Wichtig: Der Antrag muss innerhalb eines Jahres nach bestandener Prüfung gestellt werden. Die Auszahlung der Förderung hängt aktuell von der Bewilligung der Haushaltsmittel ab.

Welche Länder zahlen Meisterbonus?

Der Meisterbonus ist eine Länderförderung – das heißt, nicht jedes Bundesland bietet ihn an. Aktuell gibt es ihn (oder vergleichbare Programme) in:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Thüringen

Die Höhe der Förderung kann je nach Bundesland variieren.

ZAW-Leipzig Treuebonus: 10 % für Wiederkehrer

Du hast bereits eine Weiterbildung zum Bachelor Professional an der ZAW Leipzig abgeschlossen? Dann bekommst du für deinen nächsten Schritt als (Technischer) Betriebswirt 10 % Rabatt auf den Kurspreis. Ein kleines Dankeschön für dein Vertrauen und Engagement.

Teilnehmer werben Teilnehmer: Gemeinsam weiterkommen

Du bist aktuell in einer Weiterbildung bei der ZAW Leipzig? Dann erzähl deinen Kolleginnen und Kollegen, Freunden und Verwandten davon! Für jede erfolgreiche Empfehlung erhältst du einen Amazon-Gutschein, den du z. B. für Lernmaterialien nutzen kannst.

20,00 €

für Kurse ab 250,00 €

50,00 €

für Kurse ab 500,00 €

100,00 €

für Kurse ab 1.000,00 €

350,00 €

für Kurse ab 3.000,00 €

450,00 €

für Kurse ab 5.000,00 €

Ein Kompass für Selbstständige

Selbstständige, die ihren Lebensunterhalt allein oder mit höchstens einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter bestreiten, stehen aktuell vor großen Herausforderungen. Wirtschaftlicher Wandel und Digitalisierung treffen besonders Kleinstunternehmen.

Mit der KOMPASS-Förderung gibt es jetzt eine gezielte Unterstützung. Sie hilft Solo-Selbstständigen, sich durch Qualifizierung zukunftssicher aufzustellen, mit bis zu 4.500 Euro Förderung für alle, die seit mindestens zwei Jahren am Markt tätig sind.

Weiterbildungs­stipendium für junge Talente mit Ehrgeiz

Du hast deine Ausbildung mit Bravour abgeschlossen und bist unter 25 Jahre alt? Dann könnte das Weiterbildungsstipendium genau das Richtige für dich sein.

Es richtet sich an besonders engagierte Fachkräfte und fördert:

  • fachbezogene und fachübergreifende Weiterbildungen
  • berufsbegleitende Studiengänge
  • Zusatzqualifikationen, die auf deiner Ausbildung oder Tätigkeit aufbauen

Die Voraussetzungen sind simpel: Ein sehr guter Ausbildungsabschluss (mind. Note 1,9 oder 87 %) oder eine erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen Wettbewerb – beispielsweise bei den Energie-Scouts. Alternativ kannst du auch von deinem Arbeitgeber oder deiner Berufsschule vorgeschlagen werden.

Gefördert werden bis zu 9.135 € über drei Jahre – für Kursgebühren, Fahrtkosten, Prüfungen und Arbeitsmittel. Zusätzlich gibt es einen IT-Bonus von 250 € für einen neuen Computer im ersten Förderjahr.

Lohnt sich die Antragstellung?

Definitiv! Das Weiterbildungsstipendium ist nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern auch ein Türöffner für neue berufliche Perspektiven und ein starkes Netzwerk. Die Bewerbung ist kostenlos – nutze die Chance!

Die wichtigsten Fakten zum Weiterbildungs­stipendium

Was wird gefördert? – Maßnahme- und Prüfungskosten, Fahrtkosten, Arbeitsmittel

Wer wird gefördert? – Fachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung unter 25 Jahren und besonderer Leistung

Wie hoch ist die Förderung? – 9.135 € über drei Jahre

Wo muss das Weiterbildungsstipendium beantragt werden? – Je nach Ausbildungsberuf bei der zuständigen Stelle (z. B. Kammer oder Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung)

Bundesförderungsdienst (BFD) der Bundeswehr – Brücke in die zivile Karriere

Der letzte Tag in Uniform – und dann? Für viele Soldatinnen und Soldaten beginnt mit dem Ende der Dienstzeit ein völlig neuer Lebensabschnitt. Der Berufsförderungsdienst (BFD) der Bundeswehr sorgt dafür, dass dieser Übergang nicht zur Hürde, sondern zur echten Chance wird.

Denn der BFD unterstützt Soldatinnen und Soldaten auf Zeit (SaZ) sowie freiwillig Wehrdienstleistende (FWDL) beim Übergang ins zivile Berufsleben – während der Dienstzeit und bis zu sieben Jahre danach.

Hierzu stehen bundesweit über 800 Fachkräfte zur Verfügung, die mit Wehrdienstleistenden individuelle Karrierepläne erstellen. Mit enthalten:

  • individuelle Beratung zur Berufswahl
  • Organisation von Weiterbildungen, Umschulungen und Jobmessen
  • Vermittlung von Ausbildungs- und Praktikumsplätzen
  • Übernahme von Kosten für Vorstellungsgespräche, Umzüge oder Anerkennungen

Die wichtigsten Fakten zum BFD

Was wird gefördert? – Qualifizierung für den zivilen Arbeitsmarkt

Wer wird gefördert? – Soldatinnen und Soldaten (SaZ, FWDL)

Wie hoch ist die Förderung? – Abhängig von der Dauer der Dienstzeit

Wo muss der Bundesförderungsdienst beantragt werden? – Über die Beratungsstellen des BFD

Starte jetzt – deine Zukunft wartet nicht!

Ob du den nächsten Karriereschritt planst, dich neu orientieren willst oder einfach mehr aus deinem Potenzial machen möchtest: Die passende Weiterbildung und die richtige Förderung bringen dich weiter. Informiere dich jetzt über deine Möglichkeiten – und mach den ersten Schritt in eine Zukunft, die zu dir passt.

Lass dich beraten, finde deinen Kurs und sichere dir deine Förderung!

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