09.03.2026

Der große IHK-Fortbildungskompass

Nach, oder manchmal auch schon während der Ausbildung, merkt man schnell, dass das erlernte Wissen nicht immer ausreicht, um alle Prozesse zu verstehen oder dem technologischen Wandel standzuhalten. An der Stelle benötigen Sie eine Fortbildung, um Ihr Wissen aufzufrischen. Doch wie findet man die richtige Fortbildung? Welche Unterschiede gibt es da? Und kann ich das auch neben dem Beruf machen?

Die folgenden Einblicke bringen Licht ins Dunkel. Nach diesem Beitrag wissen Sie das Wichtigste über Fortbildungen, wie Arten, Nutzen, Fördermöglichkeiten und Voraussetzungen. Obendrauf erhalten Sie noch einen Einblick, wie Sie Ihre passende Fortbildung finden und welche Fortbildungen sich aktuell besonders lohnen.

Definition: Was ist eine Fortbildung?

Eine Fortbildung hilft dabei, die beruflichen Kompetenzen in einem gelernten oder derzeit ausgeübten Beruf zu erweitern und zu vertiefen. Gleichzeitig unterstützt sie dabei, im aktuellen Tätigkeitsbereich handlungsfähig und auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Fortbildung als Definition aus dem Gesetz

Der Gesetzgeber unterteilt den Begriff der Fortbildung und definiert diesen laut Berufsbildungsgesetz (BBiG) § 1 Abs. 4 wie folgt:

Die berufliche Fortbildung soll es ermöglichen,

  1. die berufliche Handlungsfähigkeit durch eine Anpassungsfortbildung zu erhalten und anzupassen oder
  2. die berufliche Handlungsfähigkeit durch eine Fortbildung der höherqualifizierenden Berufsbildung zu erweitern und beruflich aufzusteigen.

Welchen Unterschied gibt es zwischen Fortbildung und Weiterbildung?

Zwei Begriffe, die gerne mal als Synonym verwendet werden, jedoch einen kleinen Unterschied besitzen. Unter einer Fortbildung versteht man die gezielte Erweiterung von Fähigkeiten und Wissen im aktuellen Tätigkeitsfeld. Beispiele hierfür sind:

  • Ein Elektroniker für Betriebstechnik, der einen Industriemeister für Elektrotechnik macht
  • Ein Industriemechaniker, der eine Schulung für CNC-Frästechniken macht
  • Eine angehende Personalfachkauffrau, die sich mit einem Ausbilderschein auf die Erweiterung ihres Aufgabenfeldes vorbereitet
  • Ein Handelsfachwirt, der in einem Seminar die neuesten Gesetzesänderungen im Zoll kennenlernt

Eine Weiterbildung kann hingegen als Oberbegriff für alle beruflichen Qualifikationen gesehen werden, die das Wissen und das Handlungsfeld erweitern – auch wenn der gewählte Kurs nichts mit dem eigentlichen Tätigkeitsfeld zu tun hat.

Beispiele hierfür sind:

  • Eine IT-Fachkraft, die einen Kurs zu gesunder Ernährung macht
  • Ein Personalfachkaufmann, der Social Media Management lernt
  • Ein Meister, der sich zum Qualitätsmanagementbeauftragten vorbereitet

Welche Arten von Fortbildungen gibt es?

Für den Erwerb von neuen beruflichen Qualifikationen stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Fortbildung zur Verfügung:

  • Seminar/Bescheinigung
  • IHK-Zertifikat
  • IHK-Aufstiegsfortbildung

Die einzelnen Fortbildungsarten unterscheiden sich in Umfang, Zeitaufwand sowie erreichtem Abschluss und eignen sich somit zum Erreichen verschiedener Ziele:

Seminar

Seminare dienen der Qualifizierung zu einem ganz bestimmten Thema. Beispielsweise kann sich eine angehende Teamleiterin in einem vorbereitenden Führungstraining Input für ihre neue Tätigkeit holen.

  • Dauer: in der Regel ein bis zwei Tage
  • Zeitaufwand: 4 bis 16 Stunden
  • Kein Selbststudium während des Kurses
  • Individueller Zeitaufwand für Integration in den Arbeitsalltag

Schein

Eine Bescheinigung benötigen Sie, wenn Sie für die Ausübung einer bestimmten Tätigkeit gesetzliche Vorgaben erfüllen müssen. Dazu zählen unter anderem der Staplerschein oder der Ausbilderschein.

  • Dauer: zwei Wochen bei Vollzeitkursen
  • Zeitaufwand: bis zu 92 Stunden
  • Selbststudium (Empfehlung): ca. 8 bis 12 Stunden
  • Individueller Zeitaufwand für Integration in den Arbeitsalltag

Seminare und Bescheinigungen eignen sich vor allem dann, wenn Sie Wissen zu einem einzigen Thema benötigen und dieses in kurzer Zeit erlangen wollen.

IHK-Zertifikat

Mit einem IHK-Zertifikat qualifizieren Sie sich für einen neuen beruflichen Handlungsbereich. Diese Form der Fortbildung eignet sich vor allem dann, wenn Sie Ihr Aufgabenfeld erweitern wollen, ohne beruflich aufzusteigen.

  • Dauer: ein bis drei Monate
  • Zeitaufwand: 80 bis 120 Stunden
  • Abschlusstest und ggf. Projektarbeit
  • Selbststudium (Empfehlung): ca. 4 bis 8 Stunden pro Woche
  • Integration in den Arbeitsalltag kann während der Weiterbildung stattfinden

IHK-Aufstiegsfortbildungen

IHK-Aufstiegsfortbildungen (auch „Höhere Berufsbildung“ genannt) dienen, wie es der Name schon verrät, dem beruflichen Aufstieg. Sie vertiefen Ihre Kenntnisse in Ihrem Fachbereich und erweitern diese um Fähigkeiten in der Unternehmensorganisation. Mit einem Abschluss als Bachelor Professional (Meister, Fachwirte, Fachkaufleute oder Bilanzbuchhalter) sind Sie qualifiziert für Aufgaben im mittleren Management. Der höchste berufliche Fortbildungsabschluss ist der Master Professional (Betriebswirt oder Technischer Betriebswirt), der Sie für das gehobene Management qualifiziert.

  • Dauer: ein bis drei Jahre berufsbegleitend oder drei bis zehn Monate Vollzeit
  • Zeitaufwand: über 120 Stunden
  • Selbststudium (Empfehlung): ca. 8 bis 12 Stunden pro Woche
  • Mehrere Prüfungen und ggf. Projektarbeit
  • Integration in den Arbeitsalltag kann während der Weiterbildung stattfinden

Meister oder Betriebswirt: Was ist höher? – Abschlüsse im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR)

Für eine bessere Einordnung Ihrer Fähigkeiten sind Aufstiegsfortbildungen im Deutschen Qualifikationsrahmen festgesetzt. Nach einer drei- oder dreieinhalbjährigen Ausbildung stehen Sie auf der Stufe 4. Mit einer Aufstiegsfortbildung, beispielsweise zum Bilanzbuchhalter, können Sie nun zur Qualifikationsstufe 6 aufsteigen – das entspricht dem Bachelor-Niveau im Studium. IHK-Abschlüsse werden wie folgt eingeordnet:

  • DQR-Stufe 6: Bachelor Professional – Meister, Fachwirte, Fachkaufleute und weitere Abschlüsse (z. B. Geprüfter Bilanzbuchhalter)
  • DQR-Stufe 7: Master Professional – Betriebswirt und Technischer Betriebswirt

Seminare und IHK-Zertifikate reichen hingegen nicht aus, um im DQR aufzusteigen. Eine Aufstiegsfortbildung erkennen Sie immer an dem Zusatz „Geprüfte“ oder „Geprüfter“, zum Beispiel: Geprüfter Wirtschaftsfachwirt.

Wichtig: Die Voraussetzung für den Betriebswirt oder den Technischen Betriebswirt ist immer eine passende Fortbildung zum Bachelor Professional.

Präsenz oder Online – Was ist besser?

Wie auch bei den Abschlüssen gibt es bei den Durchführungen viele verschiedene Konzepte: Präsenzkurse, Online, Hybrid und viele weitere. Am Abschluss ändert dies in der Regel nichts, dennoch eignet sich für bestimmte Lerntypen die ein oder andere Durchführungsart besser.

Für eine bessere Entscheidung stellen Sie sich doch einfach mal folgende Fragen:

  • Wie wichtig ist Ihnen der persönliche Austausch mit anderen Teilnehmenden?
  • Lassen Sie sich leicht durch andere Dinge ablenken?
  • Wie wichtig sind Ihnen praktische Übungen?
PräsenzOnlineHybrid
Persönlicher Austausch⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐
Flexibilität⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐
Praktische Übungen⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐
Kursübergreifender Netzwerkaufbau⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐
Technische Voraussetzungenniedrighochmittel
AnsprechpartnerPersönlich/ Telefonisch/ OnlineTelefonisch/ OnlineTelefonisch/ Online
FörderungJaJaJa

Besonders bei Fortbildungen, die auf Tätigkeiten vorbereiten, welche vom persönlichen Kontakt geprägt sind, können in Präsenz Vorteile gegenüber den Online-Pendants haben. Mehr dazu lesen Sie in unserem Magazinbeitrag zum Ausbilderschein. Mehr erfahren ›

Einen tieferen Einblick in den Vergleich von Online- und Präsenzkursen erhalten Sie ebenfalls in unserem Magazin. Mehr erfahren ›

Welche Vorteile haben IHK-Fortbildungen?

Fortbildungen der IHK wirken! Das belegt die Fortbildungsstudie des DIHK von 2023. Befragt wurden fast 20.000 Absolventinnen und Absolventen von Aufstiegsfortbildungen. Dabei gaben über 80 % der Befragten an, dass sich ihre berufliche Situation deutlich verbessert hat, beispielsweise durch eine höhere Position, ein erweitertes Aufgabenfeld, mehr Gehalt oder einfach nur durch Selbstverwirklichung.

Wer kann eine Fortbildung machen?

Zulassungsbeschränkungen zu IHK-Fortbildungen bestehen vor allem zu Aufstiegsfortbildungen. Für deren Teilnahme benötigen Sie in der Regel nur zwei Dinge:

  • Eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung im entsprechenden Berufsfeld
  • Einschlägige Berufserfahrung im gewählten Berufsfeld der Fortbildung

Fachliche und zum Teil auch pädagogische Voraussetzungen zur Prüfungszulassung erlangen Sie über die Vorbereitungskurse.

Praxistipp: Wenn Sie direkt nach der Ausbildung als Bachelor Professional durchstarten wollen, müssen Sie nicht erst ein oder zwei Jahre arbeiten gehen. Denn bei berufsbegleitenden Kursen können Sie die Berufserfahrung auch während der Fortbildung sammeln.

Nice to know: Die beliebtesten Aufstiegs­fort­bildungen

Welche Fortbildung ist eigentlich die beliebteste? Im Bereich der IHK wurden zuletzt über 50.000 Prüfungen (Stand 2024, DIHK) abgelegt. Die mit Abstand beliebteste von allen ist die Alleskönner-Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt mit fast 8.200 abgelegten Prüfungen. Die beliebteste Meister-Fortbildung ist der Industriemeister Metall mit knapp 7.500 Prüflingen. Im Bereich des Master-Professional liegt der spezialisierte Technische Betriebswirt (ca. 2.100 Prüfungen) vor dem allgemeinen Betriebswirt (ca. 1.400 Prüfungen).

Bis zu 100% gedeckte Kosten: Förderungen für Fortbildungen

Viele Fortbildungen in Deutschland werden durch besondere Unterstützungsprogramme gefördert und decken die meisten Altersgruppen und beruflichen Situationen ab.

Besonders wenn Sie schon etwas länger in Ihrem Job arbeiten oder bereits ein gewisses Gehalt verdienen, liegt die Frage nahe: Kann ich noch gefördert werden? Die gute Nachricht: Die meisten Förderprogramme sind alters- und/oder einkommensunabhängig.

Welche Förderungen für Fortbildungen gibt es?

Alle Förderprogramme vorzustellen, würde an dieser Stelle den Rahmen des Beitrags sprengen. Deswegen sind hier die wichtigsten Förderprogramme für Sie zusammengefasst:

  • Aufstiegs-BAföG: bis zu 75 % Förderung für Aufstiegsfortbildungen – alters- und einkommensunabhängig
  • Meisterbonus: bis zu 2.000 € für erfolgreich abgeschlossene Abschlüsse zum Meister in Sachsen
  • Bildungsgutschein: bis zu 100 % Förderung für berufliche Qualifizierung

Einen detaillierteren Überblick zu allen Förderprogrammen finden Sie in unserem Beitrag zur Weiterbildungsförderung. Mehr erfahren ›

Unterstützung durch Ihr Unternehmen

Eine Weiterbildung muss nicht immer privat finanziert werden. Viele Arbeitgeber bieten Ihnen die Möglichkeit, sich über die Firma weiterzubilden. Die häufigsten Varianten sind:

  • Bildungsurlaub
  • Finanzielle Unterstützung oder komplette Kostenübernahme
  • Freistellung bzw. Anrechnung der Weiterbildung auf die Arbeitszeit
  • Inhouse-Schulungen

Wenn Sie einen bestimmten Wunsch für Ihre berufliche Zukunft haben, dann fragen Sie doch einfach nach den Möglichkeiten der betrieblichen Unterstützung bei Ihrer Personalabteilung oder im nächsten Personalgespräch.

In 5 Schritten zur passenden Fortbildung

Nun wissen Sie alles, was Sie für die Wahl Ihrer nächsten bzw. ersten Fortbildung benötigen. Wenn Sie sich dennoch fragen, wo genau Sie Ihre Suche starten sollen, erleichtert der folgende Leitfaden ihre Entscheidung:

Schritt 1: Zeitmodell wählen

Bevor Sie sich für eine Fortbildung entscheiden, sollten Sie die grundlegende Frage klären: Wie sind Sie zeitlich gebunden? Müssen Sie noch nebenbei arbeiten, können Sie nur berufsbegleitende Kurse wählen. Wenn Sie jedoch von Ihrem Arbeitgeber freigestellt werden oder Sie mit der Qualifikation Ihre Arbeitslosigkeit überbrücken wollen, kommen auch Vollzeitkurse infrage.

Schritt 2: Durchführung wählen

Sie sind beruflich wie privat viel unterwegs, dann eignet sich für Sie ein Onlinekurs. Lassen Sie sich leicht ablenken oder wollen Sie sich nebenbei besser vernetzen, dann ist eine Fortbildung in Präsenz empfehlenswert.

Schritt 3: Zieldefinition

Bei der Wahl Ihrer Fortbildung sollten Sie sich im Klaren sein, was Sie mit dieser erreichen wollen. Benötigen Sie einen speziellen Abschluss, ein bestimmtes Zertifikat oder Bildungsniveau, um Ihre Ziele zu erreichen? Oder reicht Ihnen ein themenspezifisches Seminar?

Schritt 4: Aufwand einschätzen

Eine Frage, die häufig unterschätzt wird ist: Wie viel sind Sie in der Lage zu leisten? Besonders Aufstiegsfortbildungen verlangen viel Selbststudium und das über einen Zeitraum von häufig über zwei Jahren. Sollten Sie das (aktuell) nicht leisten können, ist es ratsam, zunächst eine kleinere Fortbildung zu wählen.

Wichtig: Auch wenn Sie aktuell nicht in der Lage für eine große Fortbildung sind, können Ihnen IHK-Zertifikatskurse und Seminare dabei helfen, sich auf Ihr großes Ziel vorzubereiten.

Schritt 5: Auswahl

Nun sollten Sie einen besseren Überblick zu Ihren beruflichen Fortbildungsmöglichkeiten haben, und es wäre nicht unüblich, wenn Sie jetzt mehr als nur einen Kurs vor sich haben. Schauen Sie sich die Kursinhalte genau an und entscheiden Sie sich dann für den, der am besten zu Ihren Karrierezielen passt.

Optional – Schritt 6: Beratung

Was tun, wenn nun mehrere Kurse verlockend klingen? Vielleicht sind Sie gelernte Kauffrau bzw. gelernter Kaufmann für Büromanagement und wissen nicht, ob Sie lieber Wirtschaftsfachwirt oder doch lieber Fachwirt für Büro- und Projektorganisation werden sollen. In diesen Fällen helfen Ihnen unsere Weiterbildungsmanagerinnen in einem kostenlosen Beratungsgespräch gerne weiter. Fragen Sie Ihren Termin einfach bei einer der angegebenen Kontaktpersonen Ihrer gewählten Kurse an.

Nice to know: Welche Fortbildung eignet sich für den Einstieg?

Welche Fortbildung den besten Einstieg für Ihre berufliche Karriere bildet, hängt stark von Ihren Zielen, Vorstellungen und Ihrer persönlichen Situation ab. Dennoch empfiehlt es sich für ambitionierte Fachkräfte, die auf der Suche nach einer ersten Weiterbildung sind, zunächst den Ausbilderschein zu machen.

Der Ausbilderschein ist ein starkes Karrieresignal an den Arbeitgeber, lebenslang gültig und ist die Voraussetzung für mehrere Aufstiegsfortbildungen, wie dem Personalfachkaufmann oder den verschiedenen Meister-Abschlüssen. Bei der ZAW Leipzig sagt man gerne: Wer aufsteigen oder Verantwortung übernehmen will, muss ausbilden können.

Welche Fortbildungen sind 2026 besonders gefragt?

Eine Fortbildung ist einer der lohnendsten Schritte für berufliche und finanzielle Sicherheit. Sie halten Ihr Wissen aktuell, arbeiten effizienter und machen sich zu einer gefragten Fachkraft. In Branchen mit Fachkräftemangel können Sie sich mit einer Fortbildung zu einem begehrten Spezialisten oder Experten entwickeln.

In diesen Branchen werden laut Bundesagentur für Arbeit besonders viele Spezialisten und Experten gesucht:

  • Elektro- und Automatisierungstechnik
  • Metallbau und Metallbearbeitung
  • Mechatronik
  • Energietechnik
  • Produktionsplanung und Steuerung

Auch im Bereich der Lagerlogistik soll es laut einer Studie des Instituts für Wirtschaft bis 2027 zu einem kritischen Fachkräftemangel kommen.

Währenddessen dreht sich in 2026 im Bereich der betrieblichen Fortbildung wieder viel um bekannte Trends der letzten Jahre: KI, Digitalisierung, aber auch Nachhaltigkeit und Resilienz machen weiterhin einen großen Qualifizierungsbedarf in Unternehmen aus.

Besonders KI stellt den Arbeits- und Fortbildungsmarkt aktuell auf den Kopf. Einstiegsjobs, besonders für Akademiker und Bachelor Professional, werden zunehmend von Künstlicher Intelligenz übernommen. Dadurch erlangt das Stichwort „Skills First“ eine größere Bedeutung. Besondere Potenziale bieten sich Ihnen, wenn Sie Erfahrung, Fähigkeiten und Skills in diesen Feldern besitzen:

Wenn Sie sich nun fragen, ob der Bachelor oder Master Professional ihre Wertigkeit verlieren, können Sie beruhigt bleiben. IHK-Fortbildungen sind weiterhin beliebt und geschätzt bei Unternehmen. Zudem bietet gute Bildung weiterhin die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit. So liegt die Arbeitslosenquote für Spezialisten und Experten in 2025 deutlich unter der Durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 6,3 % (ZDF und Agentur für Arbeit).

Vertiefende Inhalte zu den Trend-Themenfeldern finden Sie in unserem Magazin.

Ihre Möglichkeiten bei der ZAW Leipzig

Neben einer Vielzahl kaufmännischer Weiterbildungen umfasst das Angebot der ZAW Leipzig auch Fortbildungskurse für Branchen, in denen der Fachkräftemangel besonders ausgeprägt ist. Beispielsweise können sich Industriefachkräfte mit Spezialisierungskursen im Bereich der CNC-, SPS- und Automatisierungstechnik an modernste technologische Standards anpassen oder mit einer Weiterbildung zum Meister essenzielle Schlüsselpositionen im Unternehmen einnehmen.

Mit unseren Fortbildungen erhalten Sie:

  • einen hoch angesehenen IHK-Prüfungsabschluss zum Bachelor Professional oder Master Professional
  • ein bundesweit anerkanntes IHK-Zertifikat
  • eine gefragte Teilnahmebescheinigung

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